Klimapolitik: Bürokratie bremst im Sonnenland Kärnten den Photovoltaik-Ausbau!

„Wenn wir uns auch in Kärnten darauf einstellen müssen, dass es aufgrund des Klimawandels mehr wetterbedingte Schadensereignisse geben wird, müssen die Hilfsinstrumente für den betroffenen Menschen verbessert werden“, forderte FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann heute, Donnerstag, in der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag.

Es sei ein Armutszeichen, wenn die SPÖ-ÖVP-Landesregierung sich als ein Wirkungsziel setzt, dass das Nothilfswerk binnen 590 Tagen Beihilfen an Unwetteropfer auszahlt. „Es ist inakzeptabel, wenn die Betroffenen eineinhalb Jahre auf Unterstützung warten müssen“, so Darmann, der daran erinnert, dass SPÖ und ÖVP alle freiheitlichen Initiativen für schnellere Hilfe im Landtag immer abgewürgt haben. „Wir brauchen einen Klimawandel in der Landespolitik, damit die tatsächlichen Opfer des Klimawandels mehr und vor allem schnellere Unterstützung bekommen“, so der FPÖ-Chef.

Unverständlich ist für Darmann auch, dass Kärnten als Bundesland mit den meisten Sonnenstunden bei der Nutzung der Sonnenenergie nur im schlechten Mittelfeld von Österreich aufscheint. Steiermark sowie Ober- und Niederösterreich seien meilenweit voraus.

„Es zeigt sich, dass die Photovoltaik-Verordnung, welche SPÖ, ÖVP und Grüne vor 6 Jahren beschlossen haben, die vermehrte Nutzung der Sonnenkraft im Sinne des Klimaschutzes massiv bremst. Die rot-schwarz-grüne Koalition hat 2013 genau das Gegenteil versprochen. Hier ist dringend eine Entbürokratisierung nötig, damit eine Photovoltaik-Offensive im Sonnenland Kärnten möglich wird“, betont Darman.

FPÖ Kärnten fordert effektiven Grenzschutz für den Ernstfall!

Nach den jüngsten Entwicklungen in Griechenland und Italien mit dem erneuten Anschwellen der Migrantenströme fordert die FPÖ Kärnten einen effektiven Grenzschutz für den Ernstfall. Das gaben der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Klubobmann-Stv. Mag. Christian Leyroutz bekannt.

„Es darf nie mehr einen solchen Kontrollverlust des Staates geben wie 2015. Wer aus dem Jahr 2015 nichts gelernt hat, hat den Ernst der Lage nicht erkannt“, betont Darmann. Es gehe um einen Schutz der Grenzen an neuralgischen Punkten, wenn es wieder zu einem Ansturm an Migranten wie im Jahr 2015 kommt. „In dem Fall müssen wir dichtmachen, damit wir selbst entscheiden können, wer nach Österreich hereinkommt und wer nicht.“

Die türkis-blaue Bundesregierung habe im Sicherheitsbereich hervorragend gearbeitet und die notwendigen Vorkehrungen getroffen, etwa mit der Aufstellung der Grenzschutzeinheit Puma, mehr Abschiebungen und der Kürzung der Mindestsicherung für Asylanten, damit Österreich für Migranten weniger attraktiv wird. „Die Übergangsregierung verschläft aber den Linksruck in Italien mit der Kurswende in der Zuwanderungspolitik und den Umstand, dass Griechenland bei einem Vertragsbruch der Türkei nicht dichthalten kann“, so Darmann.

Wie Darmann betont, lehnt die FPÖ auch die von der EU geplante Asyl-Zwangsumverteilung ab. „Österreich ist ein souveräner Staat, wir wollen selbst entscheiden, wer bei uns zuwandert!“, so der FPÖ-Chef.

Ausbau des AKW Krsko verhindern

Der Kärntner FPÖ-Chef kündigte auch einen entschlossenen Kampf gegen das veraltete AKW Krsko und die Ausbaupläne der slowenischen Regierung an. „Das Atomkraftwerk Krsko liegt in einem Erdbebengebiet und ist eine tickende Zeitbombe. Jeder Tag, an dem dieses AKW weiterbetrieben wird, gefährdet die Existenz und die Zukunft Österreichs und Mittteleuropas. Es ist völlig verantwortungslos gegenüber der Bevölkerung, wenn die slowenische Regierung nun sogar einen zweiten Reaktor bauen will“, betont Darmann. Daher habe man gemeinsam mit der FPÖ Steiermark eine Petition gegen das AKW Krsko gestartet.

Chaotischen Zustände in der Bildungsdirektion

 Zu den chaotischen Vorgängen in der Bildungsdirektion bezog FPÖ-Klubobmannstellvertreter Mag. Christian Leyroutz Stellung. „Da LH Peter Kaiser bis dato den Vorwurf, Robert Klinglmair nicht rechtskonform zum Bildungsdirektor bestellt zu haben, in keiner Weise entkräftet hat, wird die FPÖ eine entsprechende Dringlichkeitsanfrage einbringen. Wir erwarten uns von Kaiser eine seriöse Beantwortung unserer 52 Fragen, denn schließlich hat die Gleichbehandlungskommission des Bundeskanzleramtes in ihrem Gutachten festgestellt, dass Klinglmair gar nicht für das Hearing zugelassen hätte werden dürfen und dass mit dessen Ernennung zum Kärntner Bildungsdirektor gegen das Frauenförderungsgebot gemäß § 11 B-GIBG verstoßen wurde“, führte Leyroutz aus.

Es werde auch zu erheben sein, welcher Schaden dem Land dabei entstanden ist. Für Leyroutz ist es jedenfalls klar, „dass die Rechtsgültigkeit hergestellt werden muss und nicht zur Tagesordnung übergegangen werden kann.“ Für ihn werde sich morgen weisen, ob es notwendig sei, die Staatsanwaltschaft mittels Sachverhaltsdarstellung einzuschalten und weitere parlamentarische Kontrollschritte wie die Einberufung eines Untersuchungsausschusses zu setzen.

S 37 und B 317: Sicherheitsausbau ist schnellstens umzusetzen!

Alarmiert zeigen sich FPÖ-Landesparteisekretär BR Bgm. Josef Ofner und FPÖ-Landtagsabgeordneter Bgm. Franz Pirolt erneut ein Todesopfer wegen eines tragischen Autounfalls auf der B 317 zu beklagen ist. Beide Politiker fordern wiederholt den sofortigen Sicherheitsausbau der S37 und B317. „Wenn es um Menschenleben geht, sollte es keine Frage des Geldes sein, die Verkehrssicherheit für die Bevölkerung auf dieser gefährlichen Strecke zu gewährleisten“, warnen die beiden FPÖ Bürgermeister aus dem Bezirk St. Veit.

„Man weiß seit Jahren um die Gefährlichkeit dieser Strecke und die Politik darf nicht mehr wegschauen, sondern hat endlich zu handeln. Die Kärntner Landesregierung und die ASFINAG müssen im Sinne der Kärntner Bevölkerung, insbesondere der vielen Pendler, die Gesamtlösung für die S 37 bis zur steirischen Landesgrenze endlich fixieren und umsetzen“, verlangen Ofner und Pirolt.

Es sei unakzeptabel, dass Kärnten seit 2005 auf die Umsetzung der Zusagen warte, während die ASFINAG auf der S 36 (Murtal Schnellstraße) in der Steiermark, bei weitaus weniger Verkehrsaufkommen, hunderte Millionen Euro investiert habe, stellen Ofner und Pirolt kritisch fest.

 

Geschäftsführer-Wildwuchs wird auf Druck der FPÖ beendet!

Kritik an rot-schwarzer Packelei in der Kärnten Werbung

„Nur aufgrund der beharrliche Kontrollarbeit der Kärntner FPÖ wird der Geschäftsführer-Wildwuchs in den landeseigenen Gesellschaften endlich beendet. Die FPÖ hat erreicht, dass der Landesrechnungshof die Gesellschaften prüfte und die dabei aufgedeckten Missstände zwingen nun die SPÖ-ÖVP-Landesregierung zum Handeln“, erklärt der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann in einer Reaktion. „Jahrelang wurde in diesen Landesgesellschaften Steuergeld verschwendet, die Personalkosten sind explodiert“, so Darmann.

„Unsere seit Jahren mit Nachdruck versehene Forderung nach einer Strukturreform bei den Landesgesellschaften und Reduzierung der hochbezahlten Managerposten wurde von SPÖ und ÖVP bisher immer lächerlich gemacht und als völlig unnötig dargestellt“, erinnert Darmann. „Der heutige Beschluss von SPÖ und ÖVP in der Landesregierung ist daher nichts anderes als eine Selbstanklage für die jahrelange Verzögerung und unnötige Verschwendung von Millionen an Steuergeldern.“ Nachdem von der FPÖ bereits eine weitere Prüfung der Landesgesellschaften beantragt wurde, handle es sich bei der heute präsentierten „Reform“ um eine offensichtliche Flucht nach vorne.

Inakzeptabel für die FPÖ ist aber, dass die Kärnten Werbung nun verpolitisiert statt privatisiert wird. „Die SPÖ stellt dem offenbar unterbeschäftigten VP-Landesrat Sebastian Schuschnig die Kärnten Werbung als ´Spielzeug´ zur Verfügung“, zeigt Darmann auf. Die Mitspracherechte des Landes in der Kärnten Werbung, welche bisher die Beteiligungsverwaltung ausgeübt hat, wandern zum ÖVP-Landesrat. „So wie die SPÖ üble Parteibuchwirtschaft nach dem negativen Vorbild der Wagner-Ära betreibt, praktiziert die ÖVP ihre uralte Machtpolitik in der Kärnten Werbung. Statt dass die einzelnen Tourismusregionen- und unternehmen in der Kärnten Werbung mehr mitbestimmen dürfen, regiert in Zukunft die ÖVP“, kritisiert der FPÖ-Chef.

„Welch rot-schwarze Packelei steht dahinter, dass die ÖVP jetzt ein politisches Durchgriffsrecht bei der Kärnten Werbung bekommt? Ist das die Belohnung für ihr beharrliches Stillschweigen rund um den Skandal in der Bildungsdirektion“, fragt sich Darmann.

 

 Berufsschulkonzept: Spittal weiter Stiefkind der SPÖ-ÖVP-Landesregierung!

Ende der Friseur-Ausbildung in Spittal bedeutet weitere Aushöhlung des ländlichen Raumes

Im Zusammenhang mit dem neuen Berufsschulkonzept übt heute der FPÖ-Landtagsabgeordnete und Spittaler Stadtrat Christoph Staudacher scharfe Kritik an der SPÖ-ÖVP-Landesregierung. „Spittal wird von der SPÖ-ÖVP Landesregierung weiter als Stiefkind behandelt. Wenn Friseurlehrlinge ab 2020 nur mehr in Klagenfurt die Berufsschule besuchen können und nicht mehr in Spittal, ist das eine weitere Aushöhlung des ländlichen Raumes! Die SPÖ mit LH Peter Kaiser an der Spitze sollte sich dafür schämen, wie sehr sie Oberkärnten vernachlässigt. Hier werden qualitativ hochwertige und bestens funktionierende Ausbildungsstrukturen zerstört“, betont Staudacher.

„Gerade die Spittaler Friseurlehrlinge erringen immer Spitzenplätze bei den Bundeslehrlingswettbewerben. Das hohe Niveau der Spittaler Lehrlinge ist weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt! Die Lehrer versehen nicht Dienst nach Vorschrift, sondern der Lehrauftrag wird in Spittal mit enormem Einsatz und Herzblut erfüllt“, so Staudacher. Es sei daher absolut unverständlich, wieso ab dem kommenden Jahr die Friseurlehrlinge nach Klagenfurt pendeln müssen. „Es ist unzumutbar, dass nun alle Friseur-Lehrlinge aus dem Bezirk Spittal aufgrund des SPÖ-Zentralisierungswahns so weit pendeln müssen. Ich fordere LH Kaiser und die Landesregierung auf, diesen Plan zu revidieren“, erklärt Staudacher.

Es zeige sich an vielen Beispielen, wie sehr die SPÖ aber auch die ÖVP der Bezirksstadt Spittal und der gesamten Region die kalte Schulter zeige, so der FPÖ-Landtagsabgeordnete, der bespielhaft die von Unternehmern geplante Errichtung einer Oberkärntner Standortagentur, den Streit um die Montessori-Klassen in Spittal und das jüngste Chaos um die Busverbindungen in der Region nennt.

Vom Riesenerfolg des WAC wird man noch Jahrzehnte schwärmen

Kärntner können sportliche Sternstunde des WAC nicht daheim genießen – Millionenschaden wegen Sperre des Wörthersee-Stadions

 „Von dem sensationellen 4:O-Sieg des Kärntner Fußballklubs WAC bei der deutschen Spitzenmannschaft Borussia Mönchengladbach wird man noch jahrzehntelang schwärmen“, gratuliert der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann dem Wolfsberger Verein und seiner großen Fangemeinde. „Die WAC-Spieler, die so viel Herz, Engagement und Können zeigen, sind die besten Botschafter Kärntens, die man sich wünschen kann. Fußball-Europa blickt nach Kärnten“, so Darmann.

Für ihn ist es äußerst bitter, dass die Kärntner diese sportliche Sternstunde des WAC nicht daheim genießen können. „Der WAC wird in der Stunde seines Jahrhunderterfolges aufgrund einer krassen Fehlentscheidung der SPÖ-ÖVP-Landesregierung aus dem Land vertrieben. Es war unverantwortlich von SPÖ, ÖVP und Grünen, dass sie das Wörthersee-Stadion durch das fragwürdige Kunstprojekt „For Forest“ monatelang für Fußball blockieren lassen. Der WAC ist gezwungen, seine Europa League-Heimspiele in Graz auszutragen“, bedauert Darmann.

Man könne sich vorstellen, wie riesengroß das Interesse europaweit nach dem 4:0-Erfolg bei den Heimspielen gegen AS Roma, Mönchengladbach und Bekashir Istanbul ist. „Bereits am 3. Oktober gegen AS Roma wird der WAC mit seinen Anhängern ein weiteres Fußballfest erleben. Leider halt in Graz und nicht in Klagenfurt“, so Darmann.

Damit sei auch klar, dass der Schaden, den die SPÖ angerichtet hat, in die Millionen gehe. „Das Wörthersee-Stadion wäre dreimal ausverkauft gewesen. Weil die Grazer Arena nur halb so groß ist, verliert der WAC direkte Einnahmen von 45.000 Zuschauern, rund zwei Millionen Euro. Hinzu kommt eine entgangene Wertschöpfung in Millionenhöhe für heimische Tourismus- und Gastronomieunternehmen,“ rechnet Darmann vor.

Er weist darauf hin, dass die SPÖ-Verantwortlichen den Vertrag mit „For forest“ erst im September des Vorjahres geschlossen haben, als längst klar war, dass der WAC ein Kandidat für die Europa League ist. „Die SPÖ-Politiker LH Peter Kaiser und die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sind dafür verantwortlich, dass Kärnten in den Medien Spott und Häme für diese Fehlentscheidung erntet“, erklärt Darmann.

 

Bild: Laola1

 

 

Flughafen braucht dringend Unterstützung

Stadt und Land müssen Entscheidungen treffen

Der Verkauf der Flughafenanteile war vor einem Jahr vom Gemeinderat mehrheitlich unter größter Geheimhaltung in Windeseile abgesegnet worden, sagt der Klubobmann der Freiheitlichen Andreas Skorianz. Jetzt, ein Jahr danach, sei man offenbar in einer Sackgasse gelandet. Die Bürgermeisterin warnt plötzlich vor weiteren Schnellschüssen. „Unübersehbar, dass sich die Bürgermeisterin und der Investor nicht mehr ganz grün sind“, sagt Skorianz.

Es wäre verantwortungslos, wenn man jetzt auf Zeit setzt und so den Flughafen still sterben lässt. Es seien rasche und effiziente Entscheidungen gefragt, um das Ruder noch herum zu reißen. Alle sind aufgerufen den Investor beim Bemühen mehr Flugverkehr zu lukrieren zu unterstützen, sagt Skorianz.

„Ich fordere die Touristiker in Stadt und Land auf, endlich auch etwas für den Flughafen zu tun. Auch die Industriellenvereinigung sei gefordert, verlangt diese doch immer bessere Flugverbindungen. Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden. Der Flughafen darf nicht weiter dahinsiechen“, fordert Skorianz.

Schulen für For-Forest-Flop instrumentalisiert

„Unsere Befürchtung, dass viele Kärntner Schulen instrumentalisiert werden, um den Besucherflop beim SPÖ-Prestigeprojekt „For forest – Wald im Stadion“ in Klagenfurt irgendwie zu verbergen, bewahrheitet sich leider. Zahlreiche Lehrer führen die Kinder in den künstlichen Stadionwald, ohne dies vorher mit den Eltern abzusprechen.“ – Das kritisiert der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

Den Unmut darüber kann man in den sozialen Medien nachlesen. Darmann zitiert eine Mutter, die schreibt: “Weil so wenige Besucher sind, müssen jetzt die Schulen dran glauben. Meine Tochter hatte am Freitag Turnunterricht, der abgesagt wurde, weil die Kinder dorthin mussten. Zwei Stunden dort sitzen und die Bäume anschauen. Geht`s noch! Alle Schüler waren stinksauer. Was hat das noch mit Turnunterricht zu tun?“

Ein Klagenfurter Gymnasium beorderte an einem Tag überhaupt all seine Schüler in den Stadionwald. „Die Eltern werden vor die vollendete Tatsache gestellt, dass ihre Kinder im Rahmen eines Halbwandertages ins Stadion müssen“, so Darmann. Man mache sich nicht die Mühe, ein allfälliges Interesse für das Projekt abzufragen, weil es so gering ist, sondern setze auf Zwangsverpflichtung.

Darmann bemängelt auch die selektive Diskussion mit den Schülern. Der verheerende ökologische Fußabdruck, den dieses Projekt hinterlässt, weil die ausgestellten Bäume Tausende Kilometer aus halb Europa angekarrt wurden, um mit hohem Einsatz fossiler Energie im Stadion ausgestellt zu werden, sei kein Thema.

Verwundert zeigt sich Darmann, dass sich sogar die Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach vor den Karren des fragwürdigen Projekts spannen lässt. „Es ist erstaunlich, dass die Pädagogen die Bedeutung des Waldes nicht in einem echten Forst vermitteln, sondern mit Workshops in dem künstlich hergestellten. Will man dabei den Jugendlichen vorführen, wie Bäume in einer ihnen aufgezwungenen Umgebung mühsam am Leben erhalten werden“, fragt Darmann.

Massive Kritik übt er auch daran, dass SPÖ-Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz mit Hilfe der ÖVP und der Grünen weiter Steuergeld in das Projekt pumpt, obwohl sie offiziell behauptet, kein öffentliches Geld dafür einzusetzen. „Mit 80.000 € will die Stadt Klagenfurt zusätzliche Werbung für „For forest“ machen. Da wird Geld verbrannt, weil diese Summe nichts an dem geringen Besucherinteresse ändern wird“, so Darmann.

Er erinnert daran, dass die Organisatoren mit bis 30.000 Besuchern pro Tag und insgesamt einer Million Gästen spekuliert haben. Eine maßlose Fehleinschätzung. „Der Stadionwald kommt die Klagenfurter teuer zu stehen: „Tausende Kubikmeter Gratiswasser und Gratisbusse auf Kosten der Klagenfurter Gebührenzahler, der Bau eines Ersatzstadions, Subventionen für das Rahmenprogramm von „For forest“ und entgangene Wertschöpfung in Millionenhöhe durch internationale Fußballspiele, die nicht im Wörtherseestadion stattfinden können“, zählt Darmann auf.

Peinliches SPÖ-Schauspiel rund um Chaos in Bildungsdirektion

Kärnten bringt als einziges Land keine funktionierende Bildungsdirektion zusammen

„Kärntens Landeshauptmann LH Peter Kaiser verspricht derzeit in der Wahlwerbung beste Bildung für alle, aber liefert als Verantwortlicher österreichweit die am Schlechtesten organisierte Bildung. In keinem anderen Bundesland funktioniert die Bildungsdirektion so schlecht wie in Kärnten“, kritisiert FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

„Über acht Millionen Euro zahlen die Kärntner für diese Zentrale, aber sie müssen miterleben, dass Kaiser trotz dieser hohen Summe, unfähig ist, eine ordentliche Servicestelle für die Schulen anzubieten. Der Unterricht leidet, weil u.a. wegen nicht zugeteilter Lehrkräfte vielerorts keine ordentliche Stundenplanung möglich ist“, führt Darmann aus.

Jetzt komme noch ein peinliches Schauspiel hinzu. „Höchste SPÖ-Vertreter streiten darüber, wer schuld an dem Desaster ist. LH Kaiser nimmt den Bildungsdirektor, den er rechtswidrig in diese Position gebracht hat, in Schutz, und schimpft auf angeblich überforderte Mitarbeiter der Bildungsdirektion. Es ist letztklassig, wenn sich die Politik an kleinen Mitarbeitern abputzt“, so Darmann.

Der höchste SPÖ-Personalvertreter des Landes, Gernot Nischelwitzer, wiederum attackiere den roten Lehrer-Personalvertreter und Multi-Funktionär Stefan Sandrieser, weil dieser in die Bildungsdirektion durch unqualifizierte Interventionen hineinregiert habe und damit das Chaos, das er aufgezeigt hat, selbst mitverursacht habe. „Diese Konfrontation unter den roten Genossen offenbart ein übles Sittenbild“, betont Darmann.

Es werde offenbar, dass die SPÖ Kärnten auch das Bildungswesen wie ihr Eigentum betrachtet. Sie platziere hier in erster Linie ihre Gefolgs- und Vertrauensleute, wie die rechtswidrige Bestellung eines Direktors, der aufgrund seiner fehlenden Leitungserfahrung gar nicht in die engere Wahl kommen hätte dürfen, beweise. „Aber eine Organisation, in der das Parteibuch wichtiger ist als die Qualifikation, funktioniert nicht“, stellt Darmann fest.

FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Mag. Elisabeth Dieringer-Granza fasst das Problem so zusammen: „In der Bildungsdirektion gibt es einen heimlichen Chef. Das ist Personalvertreter Stefan Sandrieser. Er setzt sich selbst in die Steuerungsgruppe der Bildungsdirektion und darf – obwohl unzuständig – beliebig gemäß SPÖ-Wünschen in Personalentscheidungen eingreifen, wie Gernot Nischelwitzer es beschreibt. Vor der Personalvertretungswahl versucht Sandrieser diese Rolle als heimlicher Chef zu verbergen, indem er den formellen Chef Klinglmair angreift. Dieser wurde von der SPÖ hineingeboxt, scheint aber organisatorisch überfordert zu sein. Schließlich gibt es noch den politischen Chef Peter Kaiser, dem es nur wichtig ist, seine Personalwünsche auch entgegen dem Gesetz durchzuzubringen, der sich aber um die Mängel in der Direktion nicht gekümmert hat“.

Diese diffuse Führungsstruktur lasse befürchten, dass das Chaos noch länger anhalten werde. Zusätzliche externe Fachleute und eine neue Abteilung, wie von der SPÖ geplant, seien keine Lösung, so Dieringer. „Die FPÖ wird im Landtag auf eine umfassende Ursachenforschung und Konsequenzen wegen dem von Bildungsreferenten LH Peter Kaiser zu verantwortenden Chaos in der Bildungsdirektion drängen“, kündigen Darmann und Dieringer an.

FPÖ startet Petition gegen das Atomkraftwerk im slowenischen Krsko: Nein zur Atomkraft in Europa

Slowenien plant trotz aller Expertenwarnungen den weiteren Ausbau des Atomkraftwerks Krsko. Das muss verhindert werden, denn das Atomkraftwerk Krsko ist eine tickende Zeitbombe! Jeder Tag, an dem das AKW Krsko weiter betrieben wird, gefährdet die Existenz und die Zukunft Österreichs und Mitteleuropas.

Die Gründe für einen sofortigen Ausbau-Stopp und eine Schließung:

  • Das AKW Krsko liegt direkt in einem Erdbebengebiet
  • Krsko weist von allen Atomkraftwerken Europas das höchste Erdbebenrisiko auf
  • Krsko ist nur rund 70 Kilometer von Kärnten und der Steiermark entfernt
  • Bei einem Erdbeben droht eine todbringende Kernschmelze
  • Bereits in der Vergangenheit gab es mehrere grobe Zwischenfälle
  • In Krsko lagern derzeit rund 491 Tonnen hochradioaktiver Atommüll

Bei der Nutzung von Atomkraft bestehen generell hohe Sicherheits- und Gesundheitsrisiken. Die Freiheitlichen plädieren dafür für einen generellen Rückzug Europas aus der Nutzung der Kernenergie. Stattdessen soll der Ausbau und die Nutzung alternativer Energien massiv gefördert und unterstützt werden.

Link zur Petition:

https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/petition-nein-zu-krsko?fbclid=IwAR3QHeV46UtXiAjvRuGT8pD-Q5KvQC1cSi8g-1nCVDq99fwxsAU_9Va9_84