FPÖ: Drei-Punkte-Plan für heimische Landwirtschaft

Seltsamer Sinneswandel des ÖVP-Bauernbundes in Bezug auf Bauern-Demonstrationen

„Grundsätzlich sind Bauern-Demonstrationen gegen die Marktmacht der Handelskonzerne zu unterstützen. Der Sinneswandel des ÖVP-Bauernbundes mutet momentan jedoch schon seltsam an. Vor einigen Jahren wurden solche Demonstrationen noch als Maßnahmen auf ‚Gewerkschaftsniveau‘ vom ÖVP-Bauernbund abgetan. Der Markt mache die Preise, nicht die Politik, so der schwarze Bauernbund“, gibt sich der Landesobmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft LK-Vizepräsident nachdenklich über den plötzlichen Sinneswandel des ÖVP-Bauernbundes.

Aus diesem Zusammenhang heraus, sei die heutige Demonstration als „Eingeständnis einer verfehlten ÖVP-Agrarpolitik“ zu sehen. Dass diese dann noch ausschließlich vor den Zentralen der Handelskette Spar stattfinde, welche als erste auf das AMA Gütesiegel gesetzt habe und damit „ein klares Bekenntnis zur österreichischen Landwirtschaft“ abgegeben habe, sei für Muhr nicht nachvollziehbar. „Offensichtlich dürfen die anderen Handelskonzerne unter Duldung des ÖVP-Bauernbundes weiterhin Schleuderaktionen auf dem Rücken der heimischen Bauern durchführen“, so Manfred Muhr weiter.

Da von Seiten des ÖVP-Bauernbundes jedoch nur Forderungen und keine Lösungen angeboten werden und die fleißigen heimischen Bauern mit den AMA Gütesiegel ohnehin eine Marke finanzieren, die für klare Herkunft und nachvollziehbare Qualität steht, schlägt die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft folgenden Drei-Punkte-Plan zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft vor:

• Wertvernichtende Aktionen mit AMA Gütesiegel-Produkten verbieten.

• AMA Gütesiegel-Zuschlag für heimische Milchprodukte von 3 Cent netto/kg Milch

• Einrichtung eines Branchenverbands Milch, um die Verfügungsgewalt über den Rohstoff wieder in Bauernhände zurück zu führen.

Dazu seien laut den freiheitlichen Bauernvertretern Änderungen in den AMA Gütesiegel-Richtlinien erforderlich. „All diese Maßnahmen sollen von der zuständigen ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger umgehend vorbereitet und in Verhandlungen mit den Handelspartnern umgesetzt werden!“ fordert Muhr abschließend.

 

Kärnten: 2019 ist die Kriminalität stark angestiegen

FPÖ fordert Aufstockung der Polizeikräfte

Normalerweise wird die Kriminalitätsstatistik frühestens im Frühjahr präsentiert. Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage von Herbert Kickl sind aber bereits jetzt die Rohdaten für die Kriminalitätszahlen 2019 bekanntgeworden. Nach einem Absinken im Jahr 2018 ist in Kärnten die Zahl der angezeigten Straftaten von 23.516 auf 24.231 gestiegen, was für den Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann ein deutliches Warnsignal ist.

Einen besonders starken Anstieg gibt es in den Bezirken Klagenfurt-Land (+13,3%), Spittal an der Drau (+5,7%), Feldkirchen (+5,1%), Villach-Land (+5,0 %) und Villach (+4,7%).  Aber auch in der Landeshauptstadt Klagenfurt gab es einen Anstieg um 1,9 Prozent auf 8.132 Straftaten. Darmann fordert daher eine Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten. „Wir haben als Politiker die Verantwortung, alles zu unternehmen, um unsere Bevölkerung zu schützen. Geld, dass in die Sicherheit der Bürger investiert wird, ist nachhaltig und gut investiert“, betont Darmann.

Starker Anstieg bei Handlungen gegen Leib und Leben

Besonders auffällig an den Kriminalitätszahlen 2019 ist der teils starke Anstieg der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben. So verzeichnet hier der Bezirk Spittal an der Drau einen Anstieg um 14 Prozent (+73 Straftaten), die Stadt Villach einen Anstieg um 9,4 Prozent (+59 Straftaten) und die Stadt Klagenfurt um 9 Prozent (+118 Straftaten). Bei den strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen gibt es den größten Anstieg im Bezirk Feldkirchen mit 16,3 Prozent (+62 Straftaten), gefolgt von Klagenfurt-Land (+159 Straftaten). Bei den strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung gab es prozentuell einen massiven Anstieg im Bezirk Villach-Land mit 57,1 Prozent (+ 12 Straftaten), gefolgt vom Bezirk St. Veit an der Glan mit 37,5 Prozent (+9 Straftaten) und der Stadt Villach mit 20 Prozent (+7 Straftaten).

Neben einer massiven Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten, fordert FPÖ-Chef Darmann einen neuerlichen Schwerpunkt in der Bekämpfung der Drogendealer, der Drogenmafia und des Drogenschmuggels aus dem Hotspot Slowenien. „Die schwarz-grüne Bundesregierung muss die steigenden Kriminalitätszahlen ernst nehmen! Auch wenn davon auszugehen ist, dass aufgrund der ideologischen Ablehnung der Polizei durch die Grünen unsere Sicherheit nach und nach beschnitten werden wird, fordern wir eine Fortsetzung der von Ex-Innenminister Herbert Kickl gestarteten Werbekampagne der Polizei für den notwendigen Nachwuchs“, so Darmann.

 

 

 

ÖVP-Bauernbund will vom eigenen Versagen ablenken

Der ÖVP-Bauernbund stellt seit jeher alle Präsidenten der Landwirtschaftskammern in ganz Österreich und seit mehr als 30 Jahren auch alle Landwirtschaftsminister. Der Bauernbund hat bei diesen Maßnahgmen mitgewirkt:

• Erhöhung der Einheitswerte gegen die Interessen der österreichischen Bauern

• Abschaffung des Dieselprivileg und damit des „Agrardiesels“

• Degradierung der Bauern zu Fördergeld-Empfängern

• Entschädigungsloses Auslaufen der Milchkontingente ohne Nachfolgeregelung

• Streichung der Mutterkuh-Prämie

• Anhebung der Hebesätze für die Sozialversicherung

• Erhöhung der Mehrwertsteuer für Futtermittel und Saatgut samt den höchster Tier- und Naturschutzauflagen

• Ja zum unbegrenzten Freihandel

• Verhinderung von Herkunftskennzeichnungen in der Gastronomie

„Bauerndemonstrationen sollten daher richtigerweise vor der Bauernbund-Zentrale stattfinden!“, schlägt FPÖ-Bauernchef LWK-Vizepräsident Manfred Muhr vor.

Villacher Bevölkerung bei Bus und Bahn benachteiligt

FPÖ fordert Streichung des Stadtzuschlages auch in Villach

Im Zusammenhang mit der von der Kärntner FPÖ seit Jahren dringend geforderten Preissenkung bei Bus und Bahn in Kärnten konnte ein erster Teilerfolg erzielt werden, denn ab 1. Mai 2020 soll der Stadtzuschlag in Klagenfurt, der zu Mehrkosten für Pendler in der Höhe von jährlich 290 Euro geführt hat, endlich wegfallen.

„Der Wegfall des Stadtzuschlages in Klagenfurt ist ein erster Teilerfolg für die Kärntner FPÖ. Wir kämpfen seit Jahren für günstige Bus- und Bahnpreise in Kärnten insbesondere für günstige Jahrestickets. Jetzt muss sofort auch der Stadtzuschlag für Villach gestrichen und umgehend ein leistbares Kärntner-Jahresticket, wie es dieses in anderen Bundesländern gibt, eingeführt werden“, stellt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann diesbezüglich fest.

Laut Darmann kostet ein landesweites Jahresticket für Bus und Bahn in Tirol nicht einmal 500 Euro. Im Vergleich dazu zahle aber zum Beispiel ein Klagenfurter der täglich nach Villach zur Arbeit fahre, aufgrund des immer noch nicht gestrichenen Stadtzuschlages von 290 Euro, rund 1.300 Euro im Jahr. „Bei diesen Preisen brauche man sich nicht wundern, wenn in Kärnten kaum jemand Bus und Bahn benutzt“, so Darmann.

Forderung nach günstigem Kärntner Jahresticket unter 500 Euro

„Der Stadtzuschlag in Villach ist ein Nachteil für die Villacher Bevölkerung und die Pendler und muss umgehend gestrichen werden. Es kann nicht sein, dass hier die Villacher Bevölkerung und jene Kärntner, die täglich mit Bus oder Bahn von anderen Bezirken nach Villach einpendeln, derart benachteiligt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Gespräche, die momentan mit der Stadt Villach laufen, positiv ausgehen und die finanziellen Mittel im Budget entsprechend aufgestockt werden“, hält Darmann fest. Ebenso fordert er die Umsetzung eines günstigen Kärntner Jahrestickets unter 500 Euro.

 

 

Coronavirus vor den Toren Kärntens: Situation spitzt sich zu:!

Angst und Unsicherheit bei der Bevölkerung wachsen

Die Situation um den Coronavirus spitzt sich zu: Ausnahmezustand in Italien, Krisensitzung der Gesundheitslandesräte in Wien. Am Sonntagabend legten zwei hustende Reisende den Zugverkehr am Brenner lahm. Wenig später kam die Entwarnung. In Italien wurde zudem ein viertes Todesopfer gemeldet. Insgesamt sollen sich bereits rund 180 Menschen im südlichen Nachbarland mit dem Virus infiziert haben. Auch elf steirische Mitarbeiter des LKH Weststeiermark befinden sich derzeit präventiv in Quarantäne nachdem sie von einer Italienreise heimgekommen waren. Die Frage ist, ob oder wann das Coronavirus Österreich erreicht und wie gut das Land darauf vorbereitet ist.

Darmann (FPÖ) fordert professionelles Krisenmanagement

In Kärnten wächst derweil die Unsicherheit bei den Einwohnern. Atemschutzmasken sind in manchen Apotheken bereits ausverkauft. Auch sorgt der Ausbruch des Virus in Italien für einen erhöhten Informationswunsch der Bevölkerung, denn die Anrufe bei der Gesundheitshotline zum Thema Coronavirus steigen stetig an. Aufgrund der Coronavirus-Problematik im Norden Italiens und damit vor den Toren Kärntens, fordert Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann dringlich ein professionelles Krisenmanagement. „Die Bevölkerung hat es sich verdient, dass die Regierung – ob Land oder Bund – nach Wochen der Tatenlosigkeit endlich mit offenen Karten spielt und nicht jegliche Professionalität im Krisenmanagement vermissen lässt. Wenn man die Dimension des Risikos, sowohl unter den Verantwortlichen auf Landesebene, aber insbesondere auch auf Ebene der Bundesregierung, nicht erkannt zu haben scheint, macht dies die Bevölkerung zu Recht besorgt.”

Betreffend die aktuellen Aussagen von Innenminister Nehammer im Zusammenhang mit etwaigen “Grenzkontrollen” führt der FPÖ-Chef aus: „Wenn die angedachten Grenzkontrollen so aussehen, wie die hochgelobte Fiebermessermessung am Flughafen Wien, kann man diese gleich vergessen. Denn internationale Experten bestätigen, dass das Fiebermessen keine Maßnahme ist, um eine Coronavirus-Infizierung feststellen zu können. Diese könne nur durch Labortests festgestellt werden und daher stelle sich die Frage, wie sich dies Nehammer und Anschober in der Praxis an einer Grenze vorstellen. Derzeit läuft der Verkehr zwischen Italien und Kärnten, ob per Zug oder mit dem PKW, noch ungehindert und ohne spezielle Kontrollen oder weitere Maßnahmen.

Vor dem Hintergrund, dass eine Region im EU-Mitgliedsland Italien den Coronavirus-Notstand ausrufen musste, sei es laut Darmann schlichtweg erschreckend, dass es auch von den politisch Verantwortlichen auf Ebene der Europäischen Union kein erkennbares Problembewusstsein geben würde. „Es muss jetzt das oberste gemeinsame Ziel aller politisch Verantwortlichen im Land Kärnten und in Österreich sein, die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung zu schützen“, appelliert Darmann.

 

 

 

 

 

Kontrollamt soll für Klarheit bei „For Forest“ sorgen

Finanzen und Geldflüsse für umstrittenes Kunstprojekt sollen geprüft werden

In der letzten Sitzung des Kontrollausschusses werden die Freiheitlichen Mitglieder einen Antrag auf Überprüfung des Kunstprojektes „For Forest“ stellen. „Es muss endlich Transparenz und Klarheit hergestellt werden. Es geht nicht um Parteipolitik sondern um den richtigen Umgang mit Steuergeld“, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ.

Die FPÖ hat bereits im Juli 2019 aufgezeigt, dass Seitens der Stadt Klagenfurt 45.000,- Euro direkt an Künstler Klaus Littmann geflossen sind, obwohl die Bürgermeisterin einen Zuschuss durch Steuergeld stets negiert hat. „Für diese Zahlung gibt es keinen Beschluss des Stadtsenats. Völlig unverständlich ist, dass es einerseits an Mitteln für längst notwendige Investitionen fehlt, man andererseits aber von immer mehr Förderungen für For Forest erfährt“, sagt Germ. Der nun öffentlich ausgetragene Streit zwischen Littmann und Waldner könnte noch mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht bringen. Das Kontrollamt soll nun die Gebarung überprüfen und sämtliche Geldflüsse genau untersuchen.

Eigene Pflegelehre würde Mangel an Pflegekräften beseitigen!

Appell der FPÖ an Kaiser und Prettner, Pflegelehre in Kärnten zu ermöglichen

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann erneuerte FPÖ-Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein heute die FPÖ-Forderung nach Einführung einer eigenen Pflegelehre. „Gerade in Kärnten ist das bestehende Pflegepersonal überlastet. Daher benötigen wir eine Pflegelehre, um die notwendige Anzahl an qualifizierten Pflegekräften, die dringend in der Gegenwart und umso mehr für die Zukunft benötigt werden, zu erhalten“, so Trettenbrein. Er appelliert an Landeshauptmann Kaiser und Sozialreferentin Prettner, die Pflegelehre in Kärnten zu ermöglichen und nicht weiter aus ideologischen Gründen zu blockieren.

„Der Schulversuch einer Pflege-HTL mit Matura ist gut und vernünftig. Aber das kann nur einen Teil der notwendigen Maßnahmen abbilden. Wir brauchen auch dringend das Modell der Pflegelehre, das bereits seit 2004 mit Erfolg in der Schweiz angeboten wird. Wir müssen aufpassen, dass wir die Jugendlichen nicht mit 15 Jahren an andere Ausbildungen verlieren. Denn viele treffen mit 15 bereits ihre Berufsentscheidung und beginnen eine Lehre“, erläutert Trettenbrein. Er habe mit einer Pflegeleiterin eines Heimes im Lavanttal gesprochen, welche die Pflegelehre als richtige und notwendige Maßnahme bestätigt hat.

Trettenbrein, der selbst Leiter des Sozialhilfeverbandes Wolfsberg und damit eines Altenpflegeheims war, betont, dass im Bereich der Pflege vor allem Empathie wichtig sei. „Das wäre auch ein wichtiger Zugang für eine Lehrausbildung. 15- und 16-jährige können neben der theoretischen Ausbildung schon zu einem ersten Kontakt mit zu pflegenden Menschen kommen und diese etwa beim Essen, Spazieren gehen oder Basteln unterstützen. Erst im 3. Lehrjahr, also mit 17, würden sie dann eine Praxisausbildung am Krankenbett erhalten“, so Trettenbrein. Aber bereits nach zwei Lehrjahren hätte ein Lehrling so schon eine Ausbildung als Heimhelfer und könne diese nutzen. In seiner Zeit als Leiter des Altenpflegeheims Wolfsberg hätten auch schon Schüler Praxistage mit den Senioren verbracht und so einen Bezug zur Betreuung von alten Menschen erhalten.

„Wir brauchen bei der Ausbildung von Pflegekräften beide Richtungen: eine schulische Ausbildung, aber auch eine praktische Ausbildung vor Ort“, so der FPÖ-Sozialsprecher abschließend.

Pflegeausbildung mit Matura: Land soll Schulgeld übernehmen!

FPÖ-Antrag auf Entfall des Schulgeldes bei Caritas und Diakonie wurde bereits im Landtag eingebracht – Pflegelehre nach Vorbild der Schweiz umsetzen

In der Frage des neuen bundesweiten Schulversuches „Pflegeausbildung mit Matura“, die auch in Kärnten an zwei Standorten der Caritas und Diakonie startet, fordert heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, dass das Land das geplante Schulgeld von 170 Euro pro Monat übernehmen muss. „Wir begrüßen zwar den neuen Schulversuch, betonen jedoch, dass es nur ein erster Schritt sein kann, weil die notwendige Anzahl an qualifizierten Pflegekräften nur über eine eigene Pflegelehre zu erreichen sein wird. Es ist aber ein kleiner Skandal für sich, dass der Regierung und den Verantwortlichen nichts anderes einfällt, als einen Kostenbeitrag bei den Schülern einzuheben, obwohl wir in Kärnten auf eben diese Schüler und ihre Bereitschaft, sich in der Pflege zu engagieren, massiv angewiesen sind. Ich fordere daher Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ-Sozialreferentin Prettner auf, dafür zu sorgen, dass das Land das geplante Schulgeld für die interessierten Schülerinnen und Schüler übernimmt“, so Darmann.

Der FPÖ-Chef erinnert daran, dass die FPÖ bereits in der Landtagssitzung am 6. Februar 2020 einen Antrag eingebracht hat, in welchem die Landesregierung aufgefordert wird, die Ausbildung in den Schulen für Sozialbetreuungsberufe der Caritas und Diakonie kostenfrei zu machen. „Auch hinsichtlich der neuen Pflegeausbildung mit Matura ist es vollkommen klar, dass es kein Schulgeld geben darf. Gerade in Kärnten, wo bis 2030 um 6,4 Prozent mehr Menschen über 65 Jahre alt sein werden, stehen wir vor einer großen Herausforderung im Pflegebereich. Die Ausbildung von mehr Pflegekräften ist im Interesse des Landes und muss uns auch etwas wert sein!“, betont Darmann.

Darmann fordert die SPÖ auch nochmals auf, ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen und ihren Widerstand gegen die FPÖ-Forderung nach einer eigenen „Pflegelehre“ nach dem Vorbild der Schweiz endlich aufzugeben. „Der neue Schulversuch mit Matura ist eine erste sinnvolle Ergänzung und besser als nichts. Aber um die notwendige Anzahl an qualifizierten Pflegekräften vor allem in der Zukunft zu erhalten, müssen wir die Pflegelehre einführen. Denn genau im Alter von 15 treffen viele bereits ihre Berufsentscheidung und beginnen eine Lehre“, erinnert der FPÖ-Chef. Die FPÖ habe bereits mehrmals klargestellt, dass zu Beginn einer Pflegelehre die theoretische Ausbildung im Vordergrund steht und somit die Arbeit am und mit den zu Pflegenden erst im 3. Lehrjahr erfolgen soll. „Die SPÖ kann also ihre diesbezügliche künstliche Aufregung und Ablehnung der FPÖ-Forderung beenden und im Sinne der zu pflegenden und betreuenden Kärntner endlich vernunftbegabte Entscheidungen abseits der Parteipolitik treffen“, so Darmann.

Kärntens Schuldenstand macht Sorgen

FPÖ gegen noch höhere Schulden auf Kosten der jungen Generation

Kärntens enormer Schuldenstand ist alarmierend und die Schulden steigen von 2019 bis 2023 um eine weitere halbe Milliarde Euro an. Das Land macht seit 2013 pro Jahr im Schnitt rund 100 Millionen Euro neue Schulden.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) befürwortet neue Budgetregeln ohne Investitionsbremsen, da enorme Investitionen in erneuerbare Energien und Umweltschutzmaßnahmen notwendig seien. Konkret spricht er sich dafür aus, dass die EU-Schuldenbremse künftig für Investitionen in Bildung und Umwelt nicht angewendet werden soll. Es seien wichtige Investitionen in Infrastruktur- und Klimaschutzprojekte nötig, wo man auch Präventionsmaßnahmen setzen könne.

Darmann (FPÖ) gegen Lockerung der Schuldenbremse

Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann spricht sich ganz klar dagegen aus. „Eine weitere Aufweichung der Kriterien und Lockerung der Schuldenbremse würde nur noch höhere Schulden auf Kosten der jungen Generation in Kärnten bedeuten. „Um Budgetlöcher zu stopfen wolle man die Erlaubnis von der EU bekommen. Die SPÖ will der eigenen Schuldenpolitik das neue Mascherl des Klimaschutzes geben“, so Darmann.

Als Grund für die fehlenden Gelder für Investitionen und einen notwendigen finanziellen Spielraum, sieht er ein Versagen der rot-schwarzen Finanzpolitik in Kärnten. „Die SPÖ-ÖVP-Landesregierung wäre schon längst gefordert gewesen bei den Regierungsmitgliedern, in der Verwaltung und insbesondere bei den Landesgesellschaften zu sparen“, erklärt er. Auch Experten des Landesrechnungshofes beklagen fehlende Reformen und bezeichnen die Schuldenentwicklung Kärntens als besorgniserregend.

Obwohl diese Regierung laufend neue Schulden macht, sind in den letzten Jahren keine Investitionen in die Zukunft Kärntens erfolgt“, betont Darmann. So fehlen etwa Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur in Kärnten ebenso wie in öffentliche Verkehrsmittel, erneuerbare Energien oder den Ausbau des schnellen Internets. „Dadurch fördert die Landesregierung weiter die Abwanderung, schafft es zugleich aber sogar noch, den Schuldenstand des Landes auf 4 Milliarden Euro zu erhöhen“, kritisiert Darmann.

 

Desolates Goldeck-Stadion in Spittal an der Drau wartet auf Sanierung

Fußball-Landesausbildungszentrum nach Feistritz/Drau abgewandert

Das Fußball-Landesausbildungszentrum (LAZ) wurde von Spittal an der Drau nach Feistritz an der Drau verlegt, was einen enormen Verlust für die Stadt bedeutet. Schuld ist möglicherweise das dringend renovierungsbedürftige Stadion und der veraltete Kunstrasenplatz. Jährlich trainieren auf den Anlagen des Stadions tausende Jugendliche, allein der SV Spittal zählt mit seinen mehr als 200 Spittaler Nachwuchsspielerinnen und -spielern zu den wichtigsten Ausbildungsklubs in Kärnten.

Stadtrat Christoph Staudacher (FPÖ) sieht in dem mehr als renovierungsbedürftigen Stadion ein massives Versäumnis von Bürgermeister Pirih (ÖVP) und Vizebürgermeister Unterrieder (SPÖ). Er fordert in Abstimmung mit dem SV Spittal die bereits geplante Finanzierung für die dringend notwendige Sanierung sicherzustellen und umzusetzen. Bei dem Sanierungsprojekt, welches einen Finanzierungsrahmen von 3 Millionen Euro ausweist, geht es um überfällige sanitäre Umbauten und die notwendige Gestaltung der Trainingsplätze und des Hauptfeldes.

Stadion unverzichtbarer Meilenstein für Sportstadt Spittal

Die Abwanderung des LAZ aus Spittal ist letztendlich auch das Resultat des Stillstands der vergangenen Jahre. Die Sanierung des Stadions ist ein unverzichtbarer Meilenstein für die Sportstadt Spittal, um nicht Gefahr zu laufen hier eine der wichtigsten Flächen für hunderte sportbegeisterte Spittaler Kinder zu verlieren.

Gerade im Hinblick auf das hundertjährige Jubiläum des SV Spittal im Jahre 2021 darf man auf die längst fällige Instandsetzung hoffen, denn dann wird der Blick der heimischen Sportwelt durch zahlreiche Aktionen medienwirksam auf die Stadt Spittal gerichtet sein.

Hier geht es vor allem um überfällige sanitäre Umbauten (so hat etwa die Bundesligamannschaft der Damen keine eigenen Duschmöglichkeiten) sowie auch um die notwendige Gestaltung der Trainingsplätze und des Hauptfeldes. Die Umsetzung wäre innerhalb von drei Jahren angedacht, die Finanzierung begleitend in drei Tranchen.

Leider muss man hier inzwischen wirklich betonen, dass das Stadion einer Sportstadt wie Spittal unwürdig ist. Am Ende geht es um unsere Kinder:

Gerade zum 100 Jahre Jubiläum des SV Spittal im Jahr 2021 wird der Blick der heimischen Sportwelt durch zahlreiche Aktionen einige Male medienwirksam auf die Stadt Spittal gerichtet sein. Bis dahin hofft der Vorstand des SV Spittal, sämtliche Betreuer, die Kampfmannschaft, vor allem aber die mehr als 200 Spittaler Mädchen und Buben des Vereins auf die längst fällige Sanierung des Stadions.