Kärntner Gemeinden droht Finanzkollaps

„Das wichtigste ist jetzt die Sicherstellung der Zahlungs- und Handlungsfähigkeit der Gemeinden. Denn unsere Gemeinden sind angefangen von der Kinderbetreuung über die Wasserversorgung, die Sozialhilfe bis hin zur Altenpflege für viele Bereiche des täglichen Lebens der Menschen vor Ort verantwortlich“, betont FPÖ-Obmann Gernot Darmann. „Zudem muss es für die Gemeinden die Möglichkeit geben, wieder Zwischenfinanzierungen aufzunehmen und hier die bestehenden Fesseln für eine gewisse Zeit zu lockern, damit sie in der Lage sind, notwendige Investitionen vorzunehmen. Und drittens muss es seitens des Bundes ein Kommunalinvestitionspaket für die Gemeinden geben, um vorbereitete Projekte auch durchführen zu können und damit die Wirtschaft zu beleben“, erklärt Darmann.

Dieses Paket sei notwendig, da die Gemeinden österreichweit jährlich rund 25000 Aufträge an KMU vergeben. In Kärnten spreche man hier mit den Bedarfszuweisungen über ein Volumen von rund 90 Mio. Euro, das nun einbreche, so Darmann.

 

 

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