Tourismusbetriebe retten ist wichtiger als Kampagne!

Bundesländer sollten nicht in teure innerösterreichische Werbeschlacht um inländischen Gast eintreten

Der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann stellt in Frage, ob es sinnvoll ist, dass die Kärnten Werbung ungeachtet der Corona-Krise ihre bekannten Verhaltensmuster an den Tag legt. „Die wirtschaftlichen Schäden für Unternehmen durch das überzogene Krisenmanagement der Regierung sind zu groß, um in diesem Jahr in großem Ausmaß Steuergelder in die Werbung zu stecken. Besser angelegt ist dieses Geld, wenn man es direkt den Unternehmen gibt, damit sie überleben können“, betont Darmann.

Es wäre vernunftbegabt, wenn sich die österreichischen Bundesländer keinen teuren Werbewettkampf um den österreichischen Gast liefern. Hier vermisst Darmann auch eine ordnende Rolle der Bundesregierung. Darmann: „Die Regierung hat dafür zu sorgen, dass es keine innerösterreichische Werbeschlacht der Bundesländer um einheimische Urlauber in Zeiten gibt, in denen es gilt, zusammen zu stehen.“

 „Eine umfassende Information über die Angebote ja, aber keine Werbeschlacht.“ Das wäre aus der Sicht Darmanns die richtige Strategie in der Corona-Krise. „Wo war die Kärnten Werbung in den vergangenen Jahren? Ein positives Bild über die Qualitäten Kärntens müsste in Österreich längst vorhanden sein“, so der FPÖ-Obmann. Es sei befremdlich, dass Kärnten nun mit einer solchen Werbeschlacht beginnen will.

„Nutzen wir die 2 Millionen Euro lieber dafür, um unseren Tourismusbetrieben, die in einer verzweifelten Lage sind, direkt zu helfen“, appelliert Darmann.

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