Kasernenneubau in Villach: Den Worten müssen Taten folgen!

Ausbau der Kasernen-Infrastruktur und Investitionen in neue Gerätschaften dringend notwendig

In der aktuellen Diskussion um die Ankündigung eines Kasernenneubaus in Villach durch ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner betont heute FPÖ-Obmann Gernot Darmann, dass den Worten der ÖVP auch Taten folgen müssen. „FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek wollte den Kasernenneubau in Villach bereits umsetzen, wurde aber von der ÖVP und dem ÖVP-Finanzminister geschnitten, der das dafür notwendige Budget verweigerte! Es zählen jetzt Taten und nicht Worte. Leider ist mit 99,9-prozentiger Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Tanner etwas verspricht, von dem sie jetzt schon weiß, dass es ein weiteres leeres ÖVP-Versprechen ist – so wichtig der Neubau der Kaserne wäre. Zur Stütze des Bundesheeres sind in Kärnten auch der Ausbau der übrigen Kasernen-Infrastruktur und Investitionen in neue Gerätschaften dringend notwendig“, erklärt Darmann.

ÖVP-Verteidigungsministern Klaudia Tanner sollte nach ihren desaströsen Auftritten in sich gehen und nachdenken, ob sie Bundesministerin für die Abschaffung des Bundesheeres oder Bundesministerin für Landesverteidigung ist, so Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann.

Windkraft: Keine Industrieprojekte auf unseren Berggipfeln!

Der Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann spricht sich neuerlich massiv gegen die Verbauung der unberührten Kärntner Bergwelt durch neue Windkraft-Projekte aus. „Wir brauchen keine neuen Industrieprojekte auf unseren Berggipfeln. Kärnten ist ein Sonnen-, Biomasse- und Wasserkraftland, aber kein Windkraftland. Unsere intakte Natur für falsch verstandenen sogenannten ´Umweltschutz´ durch Windradmonster und neue Hochspannungsmasten zu zerstören, ist in höchstem Maße verantwortungslos. Die Windkraft-Betreiber sind die alleinigen Nutznießer, denn die Kärntner bekommen auf der anderen Seite eine verschandelte Natur und höhere Strompreise“, betont Darmann.

Der FPÖ-Obmann verweist auch auf den jüngsten Rechnungshof-Bericht zu den hohen Stromnetzkosten in Kärnten, aus dem sich klar ergibt, dass der Windkraft-Ausbau die Netzkosten und die Netzentgelte in Kärnten noch weiter erhöht.

Hofläden sind Beitrag gegen Bauernsterben

Anonyme Anzeigenflut grenzt an „Bauern-Bashing“ – Neiddebatte auf Kosten unserer Bauern stoppen und Rechtssicherheit herstellen

Nach den jüngsten Medienberichten wonach es im Bezirk St. Veit anonyme Anzeigen gegen die Betreiber von sogenannten „Selbstbedienungshütten“ gibt, melden sich nun auch die Freiheitlichen zu Wort. Kärntens FPÖ-Chef und Klubobmann Gernot Darmann sowie LK-Vizepräsident Manfred Muhr, der auch Landesobmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft ist, stellen sich in einer Aussendung demonstrativ schützend vor die heimischen Bauern. „Die vielen ‚Selbstbedienungshütten‘ in ganz Kärnten sind besonders seit der Corona-Krise in aller Munde und haben auch während des Lockdowns für Ernährungssicherheit gesorgt. Aber auch schon vor dieser Zeit waren diese Verkaufshütten eine wichtige Einnahmequelle am Weg der Direktvermarktung für unsere fleißigen Landwirte. Somit entsteht dadurch auch ein wichtiger Beitrag gegen das Bauernsterben“, so Darmann und Muhr.

Laut Gernot Darmann grenze die Vorgehensweise des anonymen Anzeigers und seines Rechtsanwalts an „Bauern-Bashing“, das sofort einzustellen sei. „Es kann nicht sein, dass sich unsere fleißigen Bauern, die es ohnehin schon schwer genug haben am Markt zu überleben, nun auch noch mit anonymen Anzeigen herumschlagen müssen. Der anonyme Anzeiger soll sich zu erkennen geben, damit wenigstens klar ist woher der Wind weht. Andernfalls soll er seine Anzeigenflut sofort einstellen und sein ‚Bauern-Bashing‘ schleunigst stoppen!“, so die freiheitliche Landesparteichef.

Auch Manfred Muhr schlägt in dieselbe Kerbe und fordert Rechtssicherheit für diese Form der Direktvermarktung und somit für alle Landwirte. „Kein Supermarkt wird bankrottgehen, weil ein Bauer am Sonntag fünf Gläser Joghurt oder 30 Eier mehr verkauft. Wir sollten viel mehr stolz auf die vielen fleißigen Bauernfamilien sein und froh sein, dass dadurch das wirtschaftliche Überleben dieser Familien und deren Höfe gesichert wird. Daher fordere ich alle Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene auf, für eindeutige Rechtssicherheit zu sorgen, so dass die Bauern unverändert ihre ‚Selbstbedienungshütten‘ weiterbetreiben können und diese Neiddebatte gestoppt wird“, nimmt LK-Vizepräsident Manfred Muhr die Bundes- und Landespolitik in die Pflicht.

Abschließend bekräftigen die beiden Freiheitlichen nochmals ihre volle Unterstützung aller Direktvermarkter und der Landwirtschaft im Allgemeinen. „Diese ‚Selbstbedienungshütten‘ bzw. die Direktvermarktung fallen ohnehin nicht in die klassische Handelstätigkeit, da alle Produkte im Namen des jeweiligen Bauern verkauft werden. Wir stehen jedenfalls schützend vor unseren Bauern und werden nicht zulassen, dass ihnen aufgrund einer reinen Neiddebatte eine ihrer wichtigsten Existenzgrundlagen entzogen wird. Vielmehr fordern wir den Bürokratieaufwand zu reduzieren und die Bauern steuer- sowie sozialversicherungsrechtlich endlich zu entlasten“, schließen Darmann und Muhr.

Zu wenig Pflegekräfte in Kärntens Pflegeheimen

Bundesrechnungshof zeigt auch Defizite in der ambulanten Pflege

Laut Bericht des Bundesrechnungshofes gibt es in Kärnten zu wenig Pflegekräfte. „Nach dem derzeit gültigen System wird die Personalgröße nach der Kopfzahl der Bewohner bestimmt (1 Pflegekraft je 2,4 Bewohner) und nicht danach, welchen Pflegebedarf diese haben. Eine Person mit Pflegestufe 6 oder 7 braucht mehr Pflege und Zuwendung als eine in der Stufe 2 oder 3. Das führt, wie eine betroffene Pflegekraft dem Kontrollausschuss im Landtag plastisch schilderte, zur Überforderung des Personals und zur Unterversorgung bedürftiger Menschen“, erklärt der Vorsitzende des Kontrollausschusses FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann.

Die FPÖ tritt dafür ein, dass die Empfehlung des Bundesrechnungshofes umgesetzt wird und die Zahl der Pflegekräfte in Heimen sich nach dem Pflegebedarf der Bewohner und ihren Pflegestufen richten sollte. „Das Prinzip sollte lauten: Je pflegebedürftiger die Bewohner, desto mehr Pflegekräfte. Wir müssen auf die Kritik des RH reagieren, dass Kärnten in den höchsten Pflegestufen die geringste Anzahl an Pflegekräften hat“, betont Darmann.

Es sei bedauerlich, dass SPÖ-Sozialreferentin Beate Prettner trotz Kritik des Rechnungshofes auf ihrer Meinung beharrt, dass in Kärntens Pflegeheimen alles bestens laufe und kein Änderungsbedarf bestehe. Darmann: „Damit ignoriert sie den Rechnungshof und die gegenteiligen Aussagen von Pflegekräften!“

FPÖ fordert Zuschuss für 24-Stunden-Betreuung

Der FPÖ-Chef bedauert ebenfalls, dass Prettner auch zusätzliche Verbesserungen für die ambulante Pflege ablehnt. „Wir müssten die mobile Pflege durch ambulante Dienste billiger machen, weil Kärnten laut Rechnungshof zum Teil die höchsten Tarife hat. Weiters sollte Kärnten wie Vorarlberg oder das Burgenland zusätzliche Förderungen für die 24-Stunden-Betreuung gewähren, damit die Menschen zuhause alt werden können. Das sollten wir mit erhöhten Qualitätsanforderungen verbinden. Die FPÖ Kärnten wird hier ein Modell präsentieren“, kündigt Darmann an.

 

 

 

 

 

Landesparteisekretärin Theuermann im Amt

Bürgermeister Josef Ofner bleibt Bundesrat und Bürgermeister von Hüttenberg.

Der Hüttenberger Bürgermeister Josef Ofner ist in seiner Funktion als FPÖ-Landesparteisekretär zurückgetreten. Seine beiden Sprecherfunktionen in der Bundesratsfraktion der FPÖ in Wien bleiben aufrecht. Durch die Einsetzung der neuen Bundesregierung Anfang des Jahres und den damit verbundenen Veränderungen auf fraktioneller Ebene, ist Ofner nun Vertriebenensprecher im Freiheitlichen Parlamentsklub und Bereichssprecher für Sicherheit in der FPÖ-Bundesratsfraktion.

„Die Fokussierung auf die Agenden auf Bundesebene sowie die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2021 in meiner Heimatgemeinde Hüttenberg haben für mich in der politischen Arbeit der kommenden Monate höchsten Stellenwert. Daher werde ich wie vorgesehen – jedoch mit zeitlicher Verzögerung durch die Corona-Krise – meine Tätigkeit als Landesparteisekretär einstellen. Selbstverständlich werde ich auch weiterhin die Arbeit der FPÖ Kärnten als stellvertretender Landesparteiobmann, als Bundesrat und als Bürgermeister nach besten Kräften unterstützen“, so Ofner.

Dank von Landesparteiobmann Gernot Darmann

Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann dankt Ofner für seine Arbeit als Landesparteisekretär in den vergangenen zwei Jahren. „Ich bedanke mich bei Josef Ofner für seinen großen Einsatz bei der Erarbeitung der wichtigen Themen für unsere Gemeinden in ganz Kärnten und freue mich, dass er die FPÖ Kärnten weiter tatkräftig unterstützt“, erklärt Darmann.

Isabella Theuermann, die am 7. Januar 1984 in Wolfsberg geboren wurde, wird nun die Agenden als Landesparteisekretärin künftig allein managen. Von 2013 bis 2018 war sie Abgeordnete zum Kärntner Landtag und seit April 2018 war sie gemeinsam mit Josef Ofner als Landesparteisekretärin der FPÖ Kärnten tätig. Bei der konstituierenden Landtagssitzung am 12. April 2018 wurde sie als Ersatzmitglied für den Bundesrat gewählt. Theuermann besuchte zwischen 1998 und 2003 die Bundeshandelsakademie in ihrer Geburtsstadt Wolfsberg und legte dort die Matura ab. Ihr Ausbildungsschwerpunkt lag dabei im Bereich Marketing und Internationale Geschäftstätigkeit. Nach dem Schulabschluss begann sie ein Studium der Psychologie, welches sie 2009 abschloss. Nach verschiedenen beruflichen Stationen machte sie sich im Jahr 2014 selbstständig und führt seitdem ihr eigenes Unternehmen.

 

 

 

10. Oktober: FPÖ fordert würdiges Gedenken und Durchführung einer Landesfeier

Feier wäre am Neuen Platz mit Regelungen durchführbar

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat sich die Regierung entschlossen, das Fest der Täler am 10. Oktober entfallen zu lassen. Nach der Eröffnung der Landesausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung in Völkermarkt erneuert der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann seine Forderung nach einer würdigen Landesfeier am Neuen Platz in Klagenfurt.

Wie der Darmann mitteilt, hat die FPÖ in der Sitzung des Kärntner Landtages nach der Absage des „Festes der Täler“ eine Initiative zur Durchführung einer Landesfeier in Klagenfurt gesetzt. „Nach der vorzeitigen Absage des geplanten Festes durch Landeshauptmann Peter Kaiser fordern wir die Landesregierung auf, am 10. Oktober 2020 anlässlich des 100. Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung in der Landeshauptstadt Klagenfurt eine Landesfeier am Neuen Platz zu organisieren. Diese Feier würde der Kärntner Bevölkerung, den Kulturträgern und allen Mitgliedern der Heimat- und Traditionsverbände ein würdiges Gedenken ermöglichen“, betont Darmann.

Wichtigstes Datum in der Kärntner Landesgeschichte

„Unsere Brauchtums-, Kultur- und Heimatvereine aus ganz Kärnten haben bereits viel Zeit und Herzblut in die Vorbereitungen gesteckt. Dieser Einsatz soll nicht umsonst sein. Denn der heldenhafte Kärntner Abwehrkampf und die daraus resultierende Volkabstimmung haben gerade zum 100-Jahr-Jubiläum ein großes und angemessenes Gedenken verdient. Der 10. Oktober markiert das wichtigste Datum in der Geschichte unseres Landes“, erklärt der FPÖ-Chef, der darauf hinweist, dass unter Einhaltung entsprechender Regelungen eine Landesfeier am großen Neuen Platz mit etwas gutem Willen jedenfalls durchführbar wäre.

 

 

 

 

Kärntenweit 2.300 Coronavirus-Strafen ausgesprochen

FPÖ fordert Generalamnestie für alle Kärntner Bürger!

Knapp 2.300 Mal ist die Kärntner Polizei wegen Covid-19-Verstößen eingeschritten, das zeigen die Zahlen bis zum 8. Juni. Anders als in anderen Bundesländern liegen in Kärnten beim Verwaltungsgericht noch keine Beschwerden vor. Zu wenig Abstand, keine Maske trotz Maskenpflicht – das sind die Hauptgründe, warum in Kärnten in den vergangenen Wochen Organmandate oder Anzeigen wegen eines Covid-19-Verstoßes ausgestellt werden mussten. In Summe waren es kärntenweit bis zum 8. Juni 1.900 Anzeigen und 368 Strafmandate.

„Die FPÖ fordert eine Generalamnestie für alle Kärntner Bürger, die aufgrund des Covid-Maßnahmenpakets der Bundesregierung bestraft worden sind“. Das erklärt der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann. Das Land Niederösterreich hat nach einem Urteil des dortigen Landesverwaltungsgerichtes bereits eine Generalamnestie angekündigt.

Strafen müssen zurückgezahlt werden

„Wenn die Bundesregierung ihre teilweise schikanösen und unrechtmäßigen Maßnahmen dazu nützt, Bürger mit Strafen zu übersäen, die dann von Landesverwaltungsgerichten aufgehoben werden, müsste die gleiche Bundesregierung jetzt auch eine Generalamnestie aussprechen. Nachdem jedoch Kanzler Kurz und Co Selbstinszenierung wichtiger ist als ein korrektes Vorgehen, muss Kärnten in Vorleistung treten und die aufgrund der Bundesmaßnahmen bereits zu Unrecht eingehobenen finanziellen Strafen den geschröpften Opfern zurückerstatten. Die Ausreden der Landesregierung sind hier unangebracht, wenn etwa das Bundesland Niederösterreich eine solche Generalamnestie bereits zur Umsetzung bringt“, betont Darmann, der bereits im Mai gefordert hat, dass die zu Unrecht verhängten Corona-Strafen vom Staat zurückgezahlt werden müssen.

Ausgenommen sind im Antrag auf Generalamnestie jene Personen, die bewusst eine berechtigte Quarantäne-Anordnung gebrochen haben, erklärt Darmann.

 

FPÖ: Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise in Kärnten umsetzen!

Gernot Darmann: „Wir müssen alles tun, um die soziale Krise gemeinsam und ohne politischen Streit zu bewältigen“

In der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag präsentierte FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann Lösungsvorschläge der FPÖ zur Bewältigung der Corona-Krise in Kärnten. „Mittlerweile kennt jeder in Kärnten jemanden, der im Zuge der Corona-Krise enorme Einkommensverluste erlitten hat. Weil er seine Arbeit verloren hat oder in Kurzarbeit geschickt wurde, weil sein Unternehmen aufgrund überzogener Maßnahmen der Bundesregierung monatelang stillstehen musste und keine oder unzureichende staatliche Hilfe angekommen ist. Zehntausende Kärntner erleben Qualitätsverluste im Gesundheitssystem, weil sie monatelang auf Operationen und ärztliche Behandlungen in den Spitälern warten mussten, aber auch weil Termine bei niedergelassenen Fachärzten Mangelware sind. Hier liegen neben der Absicherung der Lebensqualität für unsere Bürger die großen Herausforderungen für die Politik. Wir müssen alles tun, um die soziale Krise gemeinsam und ohne politischen Streit zu bewältigen“, so Darmann.

Der stv. FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz betonte, dass für die Freiheitlichen das Gesundheitssystem und die Finanzierung dieses Gesundheitssystems als eine der obersten Prioritäten des Landes Kärnten außer Streit stehen. „Im Mittelpunkt steht für uns die Versorgung der Kärntner Patienten. Wir machen auch keine Panik, sondern wir sprechen die im Gesundheitssystem wichtigen Fragen an, damit wir zum Wohle der Kärntner Bevölkerung gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg die optimale Versorgung sicherstellen können“, erklärte Leyroutz. Es sei ein Faktum, das das Gesundheitssystem nahezu 2 Monate heruntergefahren wurde und über diesen Zeitraum das Tagesgeschäft im Zusammenhang mit der Behandlung von Patienten nicht mehr durchgeführt wurde. „Auch die Planzahlen der KABEG im aktuellen Quartalsbericht sprechen ein klares Bild. Die KABEG rechnet selbst damit, dass heuer ca. 15.000 Patienten weniger als geplant stationär aufgenommen und auch 160.000 Fälle in den Ambulanzen weniger abgearbeitet werden“, so Leyroutz. Es sei auch Ergebnis der Angst- und Panikmache der Bundesregierung, dass Patienten zuhause geblieben sind und zum Teil auch notwendige Eingriffe nicht vornehmen haben lassen.

Für den Bereich der Gesundheitsversorgung fordert die FPÖ, dass jene Abteilungen mit den längsten Wartelisten in den Landesspitälern von 80 auf 100 Prozent hochgefahren werden. Zudem könnten die Ordensspitäler Elisabethinen, St. Veit und Friesach sowie das Krankenhaus Spittal und das UKH Klagenfurt die Landeskrankenhäuser entlasten. Auch die Privatkliniken in Klagenfurt und Villach könnten Leistungen für die Landesspitäler übernehmen. Im niedergelassenen Bereich soll sich das Land Kärnten dafür einsetzen, dass Limits in der Leistungserbringung aufgehoben werden.

Um die Leistungen der Gemeinden für die Bürger aufrecht erhalten zu können, ist es notwendig, die Landesumlage, welche die Gemeinden an das Land zahlen müssen, dauerhaft abzuschaffen. Das bringe den Gemeinden rund 50 Mio. Euro im Jahr, so Darmann. „Auch das SPÖ-Versprechen des kostenfreien Kindergartens muss endlich umgesetzt werden, und zwar sowohl für die Eltern als auch für die Gemeinden. Auch das bringt eine deutliche Entlastung der Gemeinden. Für jene Gemeinden, welche die Mittel für die 50-prozentige Kofinanzierung des vom Bund geschnürten Kommunalinvestitionspaketes nicht aufbringen können, muss das Land Kärnten einspringen – und zwar in Form eines direkten Zuschusses und nicht eines Kredites“, erklärt Darmann.

Der FPÖ-Chef verwies auch auf den von der FPÖ seit langem geforderten Soforthilfe-Unterstützungsfonds des Landes für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Höhe von zumindest 100 Mio. Euro. „Diese Maßnahme ist dringend notwendig, damit wir Einkommen sichern und Wertschöpfung für Kärnten erzielen können. Wir müssen unseren Bürgern in einfacher und unbürokratischer Weise helfen“, so Darmann. Als Maßnahme gegen die Jugendarbeitslosigkeit schlägt die FPÖ eine Kostenübernahme der Lohnkosten für Lehrlinge im ersten Lehrjahr durch das Land vor.

Koralmtunnel: Finaler Durchschlag erfolgt

Enormer wirtschaftlicher Impuls für Kärnten!

In der Nordröhre des Koralmtunnels, der Kärnten und die Steiermark verbindet, ist nun der Durchschlag erfolgt. Es war der nächste Meilenstein beim Bau des 33 Kilometer langen Bahntunnels, nachdem bereits im August 2018 der Durchschlag in der Südröhre gefeiert wurde. Die Fertigstellung der Koralmbahn von Graz bis Klagenfurt ist 2025 geplant. Der Spatenstich für den ehemals politisch umkämpften Bau erfolgte bereits 2001.

Als einen „historischen Tag“ bezeichnet der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann den Durchschlag im Koralmtunnel. „Die Hartnäckigkeit und die Beharrlichkeit unseres verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider und der Kärntner Freiheitlichen haben diesen Jahrhundertprojekt für Südösterreich und Kärnten erst möglich gemacht. Mein Dank gilt allen Mineuren, die diesem Projekt im wahrsten Sinn des Wortes ihre Handschrift aufgedrückt haben. Ich wünsche ihnen für die Fertigstellung des Tunnels ein unfallfreies Arbeiten“, so Darmann.

„Wäre es damals nach SPÖ und Grünen gegangen, hätte es das Projekt gar nicht gegeben“, erklärt Darmann und verweist auf die Ablehnung der Kärntner Kofinanzierung des Koralmtunnels durch die damalige SPÖ-Landesrätin Schaunig-Kandut und den jahrelangen massiven Widerstand der Kärntner Grünen gegen den Tunnelbau. „Aber eine späte Erkenntnis ist besser als gar keine. Es gilt nun, in die Zukunft zu schauen. Dieses Jahrhundertprojekt bringt einen dringend notwendigen wirtschaftlichen Impuls für Kärnten, unsere gesamte Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“, betont der FPÖ-Chef.

FPÖ: Lärmschutzmaßnahmen nun rasch umsetzen

Die Bundes- und Landesregierung müsse nun dringend für die rasche Umsetzung der bereits versprochenen Lärmschutzmaßnahmen an der bestehenden Zugstrecke von Klagenfurt bis Villach und für die Realisierung einer eigenen Güterverkehrstrasse im Zentralraum sorgen, erklärt Darmann.

 

Traditionsfeier am 10. Oktober abgesagt

Kärnten feiert das ganze Jahr über 100 Jahre Volksabstimmung. Am 10. Oktober 1920 entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger von 51 Abstimmungsgemeinden für den Verbleib bei Österreich. Die Alternative wäre die Monarchie Jugoslawien gewesen.

Jetzt hat Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) bekanntgegeben, dass das geplante „Fest der Täler“ am 10. Oktober nicht stattfinden wird und dass das Programm für die 100-Jahr-Feier zur Volksabstimmung geändert werden muss.

Die große Festsitzung am 10. Oktober werde zwar stattfinden, doch das große Fest der Täler in der Landeshauptstadt wird es nicht geben, da mehr als 6.000 Repräsentanten aus allen Teilen Kärntens und den grenznahen Regionen und mehr als 20.000 bis 30.000 Personen dabei gewesen wären. Als Grund gab Kaiser an, dass trotz erfreulicher Entwicklung der Coronazahlen, das Risiko zu hoch sei, Menschenansammlungen in diesem Ausmaß mit gutem Gewissen durchführen zu können.

Die FPÖ kritisiert diese Entscheidung. „Die vorzeitige Absage der 10. Oktober-Feier in Klagenfurt durch SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser ist ein Schlag ins Gesicht der Kärntner Bevölkerung und der Brauchtumsvereine, die bereits viel Arbeit und Herzblut in die Vorbereitung des Festes der Täler investiert haben. Diese Absage ist ein verantwortungsloses Signal in Richtung jener Kulturträger, welche die stolze Geschichte des Landes Kärnten Jahr für Jahr hochhalten. Sie werden nun von der SPÖ-ÖVP-Landesregierung mit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen fadenscheinigen Ausreden von den 100-Jahr-Feierlichkeiten ausgeschlossen. Ein Festakt nur für wenige geladene Gäste ist sicher kein Ersatz für ein würdiges Gedenken aller Landesbürger!

Die SPÖ hat kürzlich 50.000 Teilnehmer einer unter bewusstem Brechen von Sicherheitsvorschriften abgehaltenen Kundgebung in Wien noch bejubelt, wenn es um ein ehrendes Gedenken an den heldenhaften Kärntner Abwehrkampf sowie an die daraus resultierende Volkabstimmung geht, kommt ihr aber die Ausrede auf eine große Besucherzahl scheinbar gerade recht“, bedauert Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann die Absage.

Absage wirtschaftlicher Verlust für Klagenfurt und seine Betriebe

Auch Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ) kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. „Die Kärntner VIPs treffen sich im Wappensaal auf engstem Raum, während die traditionsreiche Festveranstaltung für die Kärntner Bürgerinnen und Bürger wegen Corona abgesagt wird“, kritisiert er. Eine geordnete Feier, um das 100 Jährige Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung traditionsreich mit der Bevölkerung zu feiern, wäre unter der Einhaltung von  bestimmten Regeln durchaus möglich gewesen, meint der Vizebürgermeister. Die heutige Absage sei für die Landeshauptstadt Klagenfurt und ihre Betriebe auch ein wirtschaftlicher Verlust.