150 neue Asylwerber für Villach!

FPÖ sagt klar Nein zur Unterbringung

Das Asylwerberheim in Langauen in Villach wird voraussichtlich wieder genutzt. 150 Asylwerber sollen aus anderen Bundesländern überstellt werden. Grund für die Belegung sei die Coronavirus-Krise, hieß es aus dem Innenministerium.

Der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann spricht sich klar gegen den Plan aus, 150 neue Asylwerber in das stillgelegte Asylquartier in Villach-Langauen zu bringen. „Nicht genug, dass die Bundesregierung mit ihren völlig überzogenen Maßnahmen dem Wirtschafts-, Tourismus und Veranstaltungsland Kärnten großen Schaden zufügt, werden jetzt auch noch 150 neue Asylwerber in das Asyl-Großquartier in Villach-Langauen geschickt. Landeshauptmann Kaiser und Bürgermeister Albl sind offenbar im gefährlichen politischen Tiefschlaf, denn als Kärntner Politiker mit Hausverstand muss man doch geschlossen gegen diesen Asylwerber-Tourismus von ÖVP-Innenminister Nehammer auftreten und sich zur Wehr setzen“, so Darmann.

Unglaubwürdige Asyl- und Sicherheitspolitik von Bundeskanzler Kurz

„Es zeigt auch die Unglaubwürdigkeit von Bundeskanzler Kurz und seiner sogenannten Asyl- und Sicherheitspolitik. Denn würde es keine Neuaufnahmen von Asylwerbern in Österreich geben, wie es Kurz seit Monaten behauptet, würde es auch keine Notwendigkeit für Umverteilungen von Asylwerbern nach Kärnten und die Reaktivierung von Asylgroßquartieren geben“, betont Darmann.

Vollkommen fragwürdig sei auch die Behauptung, die Verlegung der 150 Asylwerber würde wegen den Coronavirus-Abstandregelungenerfolgen. „Solche Ausreden kann sich das Innenministerium sparen, denn so eine Notwendigkeit hätte es dann wohl in der Hochphase der Corona-Infektionen im März oder Anfang April geben müssen, aber nicht Monate später“, verweist der FPÖ-Chef.

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