Gesundheit: FPÖ bietet neue Lösungen an!

Bei Gipfel mit Experten und Gesundheitssprechern aller Parteien gemeinsam Lösungen erarbeiten

Verwundert zeigen sich FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann und FPÖ-Gesundheitssprecher Harald Trettenbrein über die Reaktion von Gesundheitsreferentin Beate Prettner zu den am Mittwoch präsentierten Vorschlägen der Freiheitlichen zur Verhinderung einer Unterversorgung von tausenden Patienten in Kärnten. „Es handelt sich hier ja um keine Panikmache, wie es Prettner bezeichnet, sondern um Probleme, die etwa vom führenden Intensivmediziner Prof. Likar und von der Kärntner Patientenanwaltschaft aufgezeigt wurden. Gerade jetzt sollte es keine Schuldzuweisungen geben, sondern vielmehr einen Schulterschluss aller Parteien. Die FPÖ ist dazu jedenfalls bereit und wir strecken Gesundheitsreferentin Prettner weiter die Hand aus. Bei einem Gipfel mit Experten und Gesundheitssprechern aller Parteien könnten wir gemeinsam Lösungen erarbeiten und sicherstellen, dass die aufgezeigten Probleme bei ähnlichen Krisen in der Zukunft nicht mehr auftreten“, erklären Darmann und Trettenbrein.

Sie verweisen auch auf den Umstand, dass in den Landesspitäler laut KABEG-Quartalsbericht (1. Quartal 2020) heuer 15.000 stationäre Patienten weniger als geplant behandelt werden sollen und die dadurch drohenden negativen Auswirkungen für die Betroffenen.

Lösungsvorschläge der FPÖ, um Rückstau an Operationen und Untersuchungen zu bewältigen:

  1. Abteilungen mit den längsten Wartelisten in den Landesspitälern von 80 auf 100 Prozent hochfahren.
  2. Landesweites Abarbeiten der Rückstände: Ordensspitäler Elisabethinen, St. Veit und Friesach sowie das Krankenhaus Spittal und das UKH Klagenfurt könnten die Landeskrankenhäuser entlasten.
  3. Zusammenarbeit mit den Privatkliniken in Klagenfurt und Villach, die Leistungen für die Landesspitäler übernehmen könnten.
  4. Ein KABEG-Krankenhaus zu einem Epidemiekrankenhaus machen.
  5. Erfahrende Operateure und Anästhesisten aus der Pension zurückrufen.
  6. Patientenhärtefonds für Patienten leichter zugänglich machen, um allfällige Schadenersatzansprüche abdecken zu können.
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