FPÖ fordert sofortiges Ende der Sperrstunden-Schikane in der Gastronomie

Sperrstunden-Regelung verursacht Riesenschaden

Der Mund-Nasen-Schutz ist in vielen Bereichen nicht mehr verpflichtend. Die Maskenpflicht ist unter anderem im Einzelhandel, in Beherbergungsbetrieben und bei der Religionsausübung entfallen. Die 1-Meter-Mindestabstandsregel gilt generell weiterhin. Auch für die Gastronomie gab es wie bereits angekündigt wichtige Lockerungen: Die Sperrstunde wurde auf 1 Uhr verlängert, mehr als vier Personen dürfen an einem Tisch sitzen und die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht für Kunden wurde abgeschafft.

Sperrstunde willkürlich festgelegt

Scharfe Kritik übt jedoch der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann an der von der Bundesregierung nach wie vor verordneten Sperrstunden-Regelung in der Gastronomie: „Die Gastronomie gehört zu jenen Wirtschaftsbereichen, die durch die von der Bundesregierung verhängten Corona-Maßnahmen besonders zu leiden haben. Aus dem ganzen Land erreichen uns Hilferufe verzweifelter Unternehmer, die um das wirtschaftliche Überleben ihrer Betriebe kämpfen. Sie hatten kein Verständnis dafür, dass sie gut gefüllte Lokale um 23 Uhr schließen mussten. Daher ist es abstrus, dass die Bundesregierung trotzdem an der Sperrstunden-Regelung festhält. Zwar wurde die Sperrstunde von 23 Uhr auf 1 Uhr früh ausgeweitet, jedoch ist diese Uhrzeit ebenso willkürlich festgelegt und sachlich durch nichts zu begründen wie die bisherige Regelung. Dies zeigt, dass Bundeskanzler Kurz von den Notwendigkeiten der Wirtschaft und den von ihm verursachten Schwierigkeiten keine Ahnung hat.

Unsere Gastronomen, Barbetreiber, Veranstalter und Hoteliers brauchen jetzt wieder ihre normalen Öffnungszeiten. Daher gehört die unsägliche Sperrstunden-Schikane sofort beendet. Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober sollen endlich eine Regelung mit Blick auf die reale Welt schaffen. Sonst entsteht ein Riesenschaden bei den Gastronomen und beim Tourismusland Kärnten“.

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