Koralmtunnel: Finaler Durchschlag erfolgt

Enormer wirtschaftlicher Impuls für Kärnten!

In der Nordröhre des Koralmtunnels, der Kärnten und die Steiermark verbindet, ist nun der Durchschlag erfolgt. Es war der nächste Meilenstein beim Bau des 33 Kilometer langen Bahntunnels, nachdem bereits im August 2018 der Durchschlag in der Südröhre gefeiert wurde. Die Fertigstellung der Koralmbahn von Graz bis Klagenfurt ist 2025 geplant. Der Spatenstich für den ehemals politisch umkämpften Bau erfolgte bereits 2001.

Als einen „historischen Tag“ bezeichnet der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann den Durchschlag im Koralmtunnel. „Die Hartnäckigkeit und die Beharrlichkeit unseres verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider und der Kärntner Freiheitlichen haben diesen Jahrhundertprojekt für Südösterreich und Kärnten erst möglich gemacht. Mein Dank gilt allen Mineuren, die diesem Projekt im wahrsten Sinn des Wortes ihre Handschrift aufgedrückt haben. Ich wünsche ihnen für die Fertigstellung des Tunnels ein unfallfreies Arbeiten“, so Darmann.

„Wäre es damals nach SPÖ und Grünen gegangen, hätte es das Projekt gar nicht gegeben“, erklärt Darmann und verweist auf die Ablehnung der Kärntner Kofinanzierung des Koralmtunnels durch die damalige SPÖ-Landesrätin Schaunig-Kandut und den jahrelangen massiven Widerstand der Kärntner Grünen gegen den Tunnelbau. „Aber eine späte Erkenntnis ist besser als gar keine. Es gilt nun, in die Zukunft zu schauen. Dieses Jahrhundertprojekt bringt einen dringend notwendigen wirtschaftlichen Impuls für Kärnten, unsere gesamte Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“, betont der FPÖ-Chef.

FPÖ: Lärmschutzmaßnahmen nun rasch umsetzen

Die Bundes- und Landesregierung müsse nun dringend für die rasche Umsetzung der bereits versprochenen Lärmschutzmaßnahmen an der bestehenden Zugstrecke von Klagenfurt bis Villach und für die Realisierung einer eigenen Güterverkehrstrasse im Zentralraum sorgen, erklärt Darmann.

 

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