Bahnlärm: Gemeinden auf den Barrikaden!

„In der Frage des Bahnlärms haben wir keine Zeit für parteipolitische Hinhaltetaktiken. Die Kärntner Bevölkerung muss in den Mittelpunkt gestellt werden, ohne einzelne Gemeinden untereinander auszuspielen.“

Diesen Standpunkt vertritt der freiheitliche Landesparteiobmann Gernot Darmann in der aktuellen Diskussion über den Bahnlärm im Zentralraum Kärnten. Von den vollmundigen Versprechungen der ÖVP-Grünen Bundesregierung hinsichtlich eines Vorrangs für Investitionen in die Schiene ist leider nichts übriggeblieben. Jeder Nicht-Grüne Politiker hat mehr Interesse daran, Investitionen in die Bahn zu tätigen, als die Grüne Verkehrsministerin Gewessler. Das beweist ihre Ankündigung, eine Bedarfsstudie und Verkehrsprognose für das Jahr 2040 abzuwarten, obwohl längst feststeht, dass in den nächsten Jahren der Güterverkehr im Zentralraum in die Höhe schnellt und damit bei der Belastung für die Anrainer und die Tourismuswirtschaft die Erträglichkeitsgrenze bei weitem überschritten wird!

Wenn es nach der ÖVP geht, ist der Zentralraum tourismuswirtschaftlich tot. Denn Jahrzehnte für eine Entscheidung und Umsetzung, wie es der zuständige ÖVP-Landesrat Schuschnig angekündigt hat, bedeuten den Todesstoß für den Tourismus am Wörthersee.

Als kurzfristige Maßnahme muss die Landesregierung gemeinsam mit dem Bund sofort alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Gemeindebürger im Zentral- und Wörtherseeraum vor dem Bahnlärm zu schützen. Insbesondere ein Nachtfahrverbot für laute Güterzüge und eine Tempo 50-Beschränkung für Güterzüge im Ortsgebiet wären sofort umsetzbar und würden die massiven Lärmeinwirkungen auf die 200.000 betroffenen Bürger deutlich minimieren. Die FPÖ hat das bereits mehrfach eingefordert“, so FPÖ-Obmann Gernot Darmann in einer Reaktion.

Previous ArticleNext Article

Send this to a friend