Kein Verständnis für Corona-Maßnahmen zu Schulbeginn

Völliges Unverständnis zu den neuen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung für ganz Österreich äußert heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann. „Kärnten ist selbst auf der Corona-Ampel der Bundesregierung leuchtend grün! Am 19. August hatten wir noch 104 Infizierte, heute sind es 35. Wir haben heute also nur mehr ein Drittel der Fälle. Mit welcher Berechtigung verschärft daher die Bundesregierung in Kärnten die Maskenpflicht und schränkt Veranstaltungen wieder deutlich ein? Die heutigen Ankündigungen widersprechen auch völlig dem Sinn einer regionalen Unterscheidung. Die wochenlang getrommelte Corona-Ampel der Bundesregierung erweist sich damit als völliger Rohrkrepierer und ist mit dem heutigen Tag jedenfalls Geschichte!

Diese neuen österreichweiten Einschränkungen der Regierung zulasten der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und des Schulbetriebes, ohne dafür eine fachliche Rechtfertigung zu haben, ist mehr als nur fahrlässig. Kanzler Kurz nimmt sich mit dieser stümperhaften Art und Weise, Politik zu machen, nun scheinbar Anschober zum Vorbild. Offenbar ist es aber auch eine versuchte späte Rechtfertigung für seinen überzogenen Lockdown im Frühjahr. Die Regierung setzt damit ihre massive Angstmache weiter fort, obwohl wir weit weg von einer Überlastung unseres Gesundheitssystems sind“, so Darmann.

 „Das ist auch ein nicht wieder gut zu machender Angriff auf den ohnehin schon geschwächten Handel und damit auf den Arbeitsmarkt und die gesamte Wirtschaft. Laut dem Handelsverband bremst die Maskenpflicht die Einkaufslust und sorgt für einen Umsatzeinbruch von rund 20 Prozent. Die großen internationalen Online-Händler werden sich freuen, während unsere Einzelhändler noch weiter unter die Räder kommen“, so der FPÖ-Chef in einer Stellungnahme.

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