Corona-Krise: FPÖ fordert Soforthilfe und Arbeitsstiftung

Wirtschaftlich trifft die Coronakrise viele Branchen hart, ganz besonders aber die Marktfieranten und Schausteller. Die Wiesenmärkte, der Vergnügungspark bei der Herbstmesse und der Villacher Kirchtag wurden abgesagt. Deshalb sind die Ringelspiele und Fahrgeschäfte in diesem Jahr nicht aus den Winterquartieren geholt worden und die meisten Fieranten haben seit November keine Einnahmen. Bei den Schaustellern fallen nicht nur die größeren Veranstaltungen, sondern auch die Kleinen aus.

Auf politischer Ebene erneuerte die FPÖ ihre Forderung nach einer Soforthilfe des Bundes für alle Schausteller und Marktfieranten. Zusätzlich fordert die FPÖ von der Landesregierung die Einrichtung einer Kärntner Brauchtumsstiftung mit ausreichender Dotierung, so FPÖ-Obmann Gernot Darmann.

„Nach der Absage fast aller volkskulturellen Veranstaltungen in Kärnten aufgrund der Vorgaben der Bundesregierung hat die FPÖ im Juli eine Soforthilfe des Bundes für alle Schausteller und Marktfieranten gefordert. Leider wurde unser Antrag auf sofortige finanzielle Hilfe zur Abdeckung der Fixkosten sowie des Umsatzausfalls in voller Höhe von ÖVP und Grünen abgelehnt. Allein in Kärnten sind hunderte Fieranten, Schausteller und Brauchtumsvereine betroffen, die vor dem Ruin stehen. Die Bundesregierung muss ihren Aufschrei endlich ernst nehmen und helfen!

Marktfahrer bangen um Zukunft

Zusätzlich fordert die FPÖ von der Landesregierung die Einrichtung einer Kärntner Brauchtumsstiftung mit ausreichender Dotierung. Viele Fieranten, Schausteller und Kleinunternehmer in Kärnten müssen durch die Absagen der Märkte um ihre Zukunft bangen. Wenn hier nicht sofort geholfen wird, ist das auch eine massive Gefahr für den Fortbestand der Brauchtumsveranstaltungen, denn nächstes Jahr könnte es viele Marktfahrer nicht mehr geben“, erneuert der FPÖ-Obmann Gernot Darmann seine diesbezügliche Forderung.

 

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