Kärntner Pendlerstudie bestätigt: Pkw meist alternativlos

Öffi-Tickets zu teuer

Eine aktuelle Studie des Joanneum Research im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt, dass Kärntner oft keine Wahl zwischen öffentlichen Verkehr und Auto haben. Sie pendeln dorthin, wo es Arbeit gibt, auch aus den Städten hinaus. Eines der Hauptprobleme sind die Zersiedelung und eine zu geringe Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel. Nur 58 Prozent der Kärntner können ein regionales Zentrum innerhalb von 30 Minuten mit den Öffis erreichen. Hier ist das Bundesland Schlusslicht im Österreichvergleich. Darüber hinaus müssen die Kärntner sehr viel Geld für das Pendeln ausgeben. In Hermagor sind es beispielsweise im Schnitt 25 Prozent des Einkommens, was extrem viel ist.

Die FPÖ fordert von der Landesregierung die Bus- und Bahnverbindungen in ganz Kärnten zu verbessern und so schnell wie möglich die Fahrpreise zu senken. „Dass Kärnten ein Pendlerland ist und dass Bus und Bahn in Kärnten auf Grund der hohen Preise und der schlechten Verbindungen kaum angenommen werden, wissen wir seit Jahren. Die FPÖ fordert daher seit langem eine Bus- und Bahnoffensive, denn unser Bundesland ist im Bereich des öffentlichen Verkehrs Schlusslicht im Österreich-Vergleich!

FPÖ fordert Fahrpreissenkung

Die Landesregierung muss umgehend die Bus- und Bahnverbindungen in ganz Kärnten verbessern und so schnell wie möglich die teuren Fahrpreise senken. Während in anderen Bundesländern Jahrestickets nur mehr 365 bis 500 Euro im Jahr kosten, müssen die Kärntner sogar für kürzere Strecken über 1.000 Euro im Jahr zahlen. Pendler, die aufs Auto angewiesen sind, müssen seitens des Landes finanziell stärker unterstützt werden. Derzeit müssen viele Pendler einen zu hohen Teil ihres Einkommens für den Weg zur Arbeit ausgeben“, betont Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann.

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