Österreichs Wirtschaft erlitt größten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg

ÖVP setzt weiter auf Panikmache und riskiert Pleitewelle bei Klein- und Mittelbetrieben

Kurzarbeit und Stellenabbau sind zwei weitreichende Folgen der Corona-Krise. Knapp eine halbe Million Österreicher sind arbeitslos. Dabei ist der Höhepunkt der Krise noch nicht überstanden, denn laut Experten droht eine Pleitewelle, die schlimmer werden könnte als die in der Finanzkrise 2008/2009, und die auch länger dauern könnte. Österreichs Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal des Pandemiejahres um 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal eingebrochen. Besonders betroffen sind Firmen im Tourismus, im Handel sowie Kleinstunternehmen.

Der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz sieht die laufend durch die FPÖ prognostizierten wirtschaftlichen Folgen der schwarz-grünen Krisen-Misswirtschaft durch den Bericht der Statistik Austria mehr als bestätigt. „Im Prinzip ist es ungeheuerlich, was hier unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung passiert“, so Schnedlitz. „Vor allem den Dienstleistungssektor und die Gastronomie hat es getroffen. Die aktuellen Schikanen mit frühen Sperrstunden und der ‚Meldepflicht‘ in den Lokalen verschärfen die Lage ungemein. Als wäre das nicht genug, gibt es jeden Tag mindestens eine Hiobsbotschaft vom Arbeitsmarkt mit hunderten neuen Arbeitslosen“, erklärt Schnedlitz.

ÖVP will entscheiden, wer überlebt

In die gleiche Kerbe schlägt FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer: „Zuerst entzieht die schwarz-grüne Regierung ihnen die rechtliche Basis für eine Entschädigung nach dem Epidemiegesetz, dann ergreift man mit dem ‚Lockdown‘ Maßnahmen, die viele Betriebe in den Ruin treiben. Nun setzt Kanzler Kurz dem Ganzen die Krone auf und entscheidet mit seiner ÖVP, welche Unternehmen überleben dürfen und welche nicht“, kritisiert Angerer die jüngsten Entwicklungen und bezieht sich damit auf die Aussage von ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher, die das neue Kurzarbeits-Modell folgend ankündigte: „Es ist nicht das Ziel, Unternehmen künstlich am Leben zu erhalten“. „Es ist alarmierend zu sehen, dass Österreichs Wirtschaft derart lädiert von einer Pandemie in die nächste schlittert und die Regierung künftig mit dem Maß der Gerechten darüber entscheiden will, welches Unternehmen es wert ist gerettet zu werden und welches nicht“, so Angerer.

„Mit der Fortführung einer Politik der Angst- und Panikmacherei und einem krankhaften Herbeireden der ‚zweiten Welle‘ nimmt man nun offensichtlich vielen Branchen in unserem Land den letzten Funken Hoffnung darauf, die Krise doch noch zu überstehen. Die Zahlen der Statistik Austria sind erschreckend. Die Bereiche Beherbergung und Gastronomie beispielsweise verzeichneten den stärksten realen Rückgang, gefolgt vom Unterhaltungs- und Kulturbereich“, erklärt Erwin Angerer.

 

 

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