Wöchentliche Selbsttests für Schüler kommen

FPÖ – Brückl: Regierung will Schüler dauerhaft zu Versuchskaninchen machen

Wie geht es an den Schulen weiter? Diese Frage beschäftigt Schüler, Eltern und Pädagogen. Der Plan des Bildungsministeriums sieht vor, dass sich Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler, aber auch Elementarpädagoginnen mindestens einmal pro Woche testen. Faßmann: „Montag ist Testtag.“ Bei entsprechendem Erfolg der Aktion ist bereits eine Ausweitung auf zwei Mal pro Woche angedacht.

Ganz anders FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl: Er sieht die „geplante Testorgie“ an den Schulen angesichts der geringen Infektionshäufigkeit dort als „völlig sinnlos“. „Die Regierung hat für ihre völlig irrationale Testwut jetzt die Schüler als primäres Ziel ausgegeben“, kritisiert Brückl. „Mit wöchentlichen, später laut Bildungsminister Faßmann vielleicht sogar zweimal wöchentlichen Tests werden die Schüler dauerhaft zu Versuchskaninchen degradiert. Offenbar ist es Kurz und Co. ein besonderes Anliegen, gerade die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft nachhaltig an die ‚neue Normalität‘ eines totalitären Überwachungsstaats zu gewöhnen“, vermutet Brückl. Wenn Faßmann ankündige, man könne diese Tests in den Schulen zu einem „sozialen Ereignis“ machen, sei außerdem absehbar, unter welchen psychischen Druck die Schüler und Eltern gesetzt werden.

Geplante Testorgie im klaren Widerspruch zu geringer Infektionshäufigkeit in Schulen

Dass gerade die Schulen zu Testlaboren umfunktioniert würden, widerspreche allen Erkenntnissen über die Infektionshäufigkeit in Schulen und die Rolle von Kindern als Weiterträger des Virus. „Wie der Leiter der Arbeitsgruppe Infektiologie in der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Volker Strenger, bestätigt hat, verlaufen Corona-Infektionen bei Kindern in aller Regel glimpflich und meist sogar völlig symptomlos, wodurch sie bis zu 25-mal weniger ansteckend sind als symptomatisch infizierte Personen“, sagt Brückl.

„Zusammengefasst verfolgt die neue Maßnahme zwei Ziele: Einerseits sollen die Schüler durch die dauernde Testerei in möglichst großer Angst vor dem Virus gehalten werden. Andererseits wird mit 5 Millionen bestellten Schnelltests der Pharmaindustrie wieder ein fettes Geschäft zugeschanzt. Das scheinen ohnehin die wichtigsten Schwerpunkte der schwarz-grünen Corona-Politik zu sein“, so der freiheitliche Bildungssprecher.

„Generell gilt weiter unsere freiheitliche Forderung: Sperrt die Schulen sofort wieder auf – und zwar ohne Testorgien und ohne Maskenzwang! Dass Faßmann noch nicht einmal sagen kann, wann die Schulen wieder öffnen, ist völliger Irrsinn und zeigt, dass die Regierung außer Panikmache und Pharma-Förderung wirklich gar nichts auf die Reihe bringt“, kritisiert Brückl.

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