Tag der Entscheidung: Lockdown-Öffnung wird diskutiert

Schule, Handel, Friseure vor Öffnung, aber viele Lockdown-Maßnahmen bleiben

Heute will die Regierung nach Beratungen mit Fachleuten, Landeshauptleuten und Opposition über mögliche Lockerungen des CoV-Lockdowns ab dem 8. Februar beraten. In Diskussion steht die Öffnung der Schulen für Präsenzunterricht, des Handels und für Dienstleister wie Friseure. Eine große Öffnung wird es angesichts der Infektionslage und der CoV-Mutationen aber wohl nicht geben.

Der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann fordert ein Ende des Lockdowns und sofortige Öffnungen von Schulen, Handel, Dienstleistern, Hotellerie und Gastronomie. „Mit dem Lockdown der letzten Wochen wurde die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt und unser Bildungssystem von der Regierung weiter massiv geschädigt. Wenn die Regierungsvertreter offensichtlich jetzt schon wissen, dass sie dem immer stärkeren Druck der Bevölkerung nachgeben und am 8.2. teilweise öffnen werden, ist das mehr als ein Indiz dafür, dass das auch schon ab sofort möglich wäre“, betont Darmann.

Darmann erklärt, dass insbesondere auch die Gastronomie unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften und Abstände wieder öffnen kann und muss. „Mit den bereits im letzten Jahr gut funktionierenden Regeln ist eine Öffnung jedenfalls vertretbar und ein sicheres Bewirten der Gäste gewährleistet! Niemand versteht mehr, dass die Bundesregierung einerseits offene Geschäfte, das Mittagessen im Restaurant, Friseurbesuche, Unterricht in unseren Schulen oder gewisse regierungskritische Demonstration im Freien verbietet, während zugleich die Wiener U-Bahnen – wie wir von Fotos der letzten Tage wissen – gerammelt voll durch die Gegend fahren und dort die Menschen nicht zwei Meter, sondern null Meter Abstand haben!“, so der FPÖ-Chef.

Hunderttausende Arbeitsplätze massiv gefährdet

„Es geht um hunderttausende Arbeitsplätze, die massiv gefährdet sind. Jeder Tag dieses Lockdowns bringt weitere Betriebe an den Rand der Pleite. Die Regierung und Kanzler Kurz müssen endlich zur Besinnung kommen“, erklärt Darmann.

 

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