Präsenzunterricht für Gailtaler Schüler sofort wieder zulassen!

Im abgeriegelten Wr. Neustadt dürfen getestete Schüler ausreisen, in Hermagor nicht

„Das Land Kärnten vollzieht die Corona-Regeln des Bundes wieder einmal viel strenger als notwendig. Die rund 700 Jugendlichen im Bezirk Hermagor, die nicht zu ihren Schulen außerhalb des Bezirks fahren dürfen, sind Opfer überschießender Beschränkungen des Landes“, kritisieren FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann sowie der FPÖ-Bezirksparteiobmann und Kirchbacher Bürgermeister Hermann Jantschgi mit Verweis auf die Regelungen in der Stadt Wiener Neustadt, wo getestete Schüler ausreisen dürfen.

„In Wiener Neustadt dürfen alle Schülerinnen und Schüler, die einen schulüblichen Antigen-Test (Nasenbohrertest) vorweisen können, ein- und ausreisen. Für die Schüler im Bezirk Hermagor gilt diese Ausnahme nicht, da die Kärntner Bildungsdirektion eine eigene Verordnung mit einer strengeren Regelung erlassen hat! Die Jugendlichen in Hermagor werden damit weit schlechter gestellt als notwendig. Sie dürfen nicht zu ihren Schulen in Lienz, Spittal oder Villach, auch wenn sie einen negativen Test vorweisen können. Ebenso dürfen keine Schüler in den Bezirk einreisen“, stellt Darmann fest.

Darmann und Jantschgi fordern LH Peter Kaiser auf, Chancengleichheit zu schaffen und das willkürliche Fernhalten der Gailtaler Jugend vom Unterricht sofort zu beenden. „Wenn in Wiener Neustadt ein negativer Test reicht, damit sich Schüler frei bewegen und am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, muss das auch in Hermagor möglich sein. Die regierenden Politiker in Bund und Land dürfen sich nicht wundern, wenn in der Bevölkerung absolutes Unverständnis über die vorgeschriebenen Maßnahmen und solche Ungleichbehandlungen herrscht“, betonen Darmann und Jantschgi.

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