Armut in Kärnten steigt: Kürzungen im Sozialbereich stoppen!

Nicht noch mehr Kärntner aus dem Bezug der Wohnbeihilfe und des Heizkostenzuschusses drängen

„Die Preise steigen derzeit rasant und die Armut in Kärnten wächst weiter. Es ist daher dringend notwendig, dass die SPÖ-ÖVP-Landesregierung ihre Kürzungen im Sozialbereich endlich zurücknimmt. Durch die Nichtanpassung der Bemessungsgrundlagen an die Teuerung hat die Regierung in den vergangenen Jahren sukzessive tausende Kärntnerinnen und Kärntner aus dem Bezug des Heizkostenzuschusses und der Wohnbeihilfe gedrängt bzw. die Mietbeihilfen von Tausenden massiv reduziert. Diese Politik der sozialen Kälte muss beendet werden“, fordern der gf. FPÖ-Landesparteiobmann NAbg. Erwin Angerer und FPÖ-Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein.

Erhielten im Winter 2013/2014 noch über 14.000 Kärntner einen Heizkostenzuschuss waren es im letzten Winter nur mehr 11.000. Im selben Zeitraum mussten über 10.000 Kärntner Kürzungen bei der Wohnbeihilfe hinnehmen, über 3.000 verloren den Anspruch. Unzählige Pensionisten spürten die soziale Kälte, weil das, was sie als Pensionserhöhung erhielten, dadurch weggefressen wurde, dass die monatliche Wohnbeihilfe in derselben Höhe reduziert wurde.

„Im Herbst müssen die Grenzbeträge für den Bezug der Wohnbeihilfe und des Heizkostenzuschusses daher deutlich erhöht werden!“, betonen Angerer und Trettenbrein. Sie verweisen darauf, dass die FPÖ bereits im September 2020 einen Antrag im Landtag eingebracht hat, dass die Bemessungsgrundlagen für die Sozialleistungen jährlich zwingend an die jeweilige Teuerungsrate angepasst werden müssen.

„Es darf nicht mehr passieren, dass SPÖ-Unsoziallandesrätin LHStv. Prettner jahrelang darauf vergisst und nur dann agiert, wenn eine Wahl vor der Türe steht“, erklärt Angerer. Die Preisexplosion beim Heizöl um bis zu 30 % müsse auch dazu führen, dass der Heizkostenzuschuss für die Betroffenen erhöht wird, betont LAbg. Trettenbrein.

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