Fragwürdige Wohnbaupolitik mit Förderung für Spekulationsobjekt am Wörthersee

Unausgewogene Förderpolitik der SPÖ-ÖVP-Regierung treibt Landflucht an

 „Es ist die komplett falsche Strategie, Mietwohnungen fast nur mehr im Zentralraum zu errichten. So treibt die SPÖ-ÖVP-Landesregierung die Aushöhlung des ländlichen Raumes weiter an. Andere Regionen haben längst erkannt, dass die Zentralisierung viele neue Probleme schafft“. Mit diesen Worten lehnt der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann NRAbg. Erwin Angerer das von SPÖ und ÖVP beschlossene Wohnbauprogramm ab.

So zwinge man die Menschen geradezu in den Zentralraum. Durch die damit beschleunigte Abwanderung gerieten die Gemeinden am Land noch mehr unter Druck, weil mit immer weniger Einwohnern die Infrastruktur immer schwieriger finanziert werden könne. „Während in Dutzenden Kärntner Gemeinden kein einziger Euro in den Wohnungsbau fließt, stellen SPÖ und ÖVP dringlich und bevorzugt Millionen für ein umstrittenes Vorhaben in Pörtschach bereit. Hier besteht der Verdacht, dass Gelder für den sozialen Wohnbau letztendlich für begehrte Zweiwohnsitze am See verwendet werden“, kritisiert Angerer.

Er wundert sich, dass ausgerechnet dieses Projekt ein „Vorzugsbehandlung“ des Wohnbauförderungsbeirates erhält, da gleichzeitig Dutzende andere beantragte Vorhaben mit über 1.000 Wohnungen in der Warteschleife bleiben. Er vermutet dahinter ein „rot-schwarzen“ Deal.

Zugestimmt hat die FPÖ Verbesserungen bei den Förderrichtlinien im Wohnbau. „Wir haben schon lange höhere Förderbeiträge und einen erleichterten Zugang hierzu durch eine Anhebung der Einkommensgrenzen verlangt. Mit Verspätung wird dies jetzt umgesetzt“, erklärt Angerer.

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