Startschuss für Neuaufbau der Kärnten Werbung!

Kärnten schneidet im Bundesländervergleich miserabel ab: Hohe Personalkosten, bescheidene Ergebnisse der Tourismuswerbung

 „Der kritische Bericht des Landesrechnungshofes über die Kärnten Werbung muss der Startschuss für eine komplette Erneuerung der Kärnten Werbung sein. Es ist alarmierend, dass Kärnten trotz für den Tourismus idealer Bedingungen – herrliche Landschaft, mildes Klima, Berge und Seen, fleißige und freundliche Unternehmer und Mitarbeiter – in einem Zehn-Jahres-Vergleich schlechter als fast alle anderen Bundesländer abschneidet“, erklärt der Kärntner FPÖ-Landesparteichef und Vorsitzende des Kontrollausschusses im Landtag Mag. Gernot Darmann. Er verweist darauf, dass Kärnten bei den Steigerungsraten der Nächtigungen und Ankünfte weit hinterherhinkt. „Sowohl bei der Nächtigungs- als auch bei der Ankunftssteigerung zwischen den Jahren 2010 und 2019 lag Kärnten im Bundesländervergleich jeweils an der vorletzten Stelle“, zitiert Darmann den Landesrechnungshof.

„Die Landesregierung war entweder nicht in der Lage oder nicht willens, ausreichend zu kontrollieren“, stellt Darmann fest. „Die Personalkosten der Kärnten Werbung steigen leider explosionsartig, die Kennzahlen sind hingegen bescheiden.“ Wie schon bei den davor geprüften Landesgesellschaften gebe es auch bei der Kärnten Werbung keine sauberen Auftragsvergaben. Direktvergaben über Jahre ohne Einholung von Vergleichsangeboten seien auch hier die Regel, kritisiert Darmann.

„Der Kärntner Tourismus und die Kärntner Unternehmen haben sich eine bessere Investition ihrer Beiträge verdient, denn man darf nicht vergessen, dass die Kärnten Werbung aus den Tourismusabgaben der Unternehmer finanziert wird. Eine Neuordnung ist dringend notwendig“, betont der FPÖ-Chef.

„Hausverstand“ an der Supermarktkasse abgegeben!

ÖVP-Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig bewirbt „Selbstbedienungs-Container“ einer Supermarktkette und fällt damit den heimischen bäuerlichen Direktvermarktern in den Rücken

Eine bekannte österreichische Supermarktkette hat in vier Oberkärntner Gemeinden begonnen „Selbstbedienungs-Container“ aufzustellen und sieht dies als Pilotprojekt für ganz Österreich. ÖVP-Wirtschaftslandesrat macht in den sozialen Medien jetzt eifrig Werbung dafür, was ihm ordentlich Kritik vom Landesobmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft Kärnten einbringt. „Auf der einen Seite fördert ÖVP-Wirtschaftslandesrat die Nahversorger mit 300.000 Euro, dem gegenüber stehen mickrige 100.000 Euro für die bäuerlichen Direktvermarktungshütten aus dem Budget von ÖVP-Agrarlandesrat Martin Gruber. Jetzt geht Schuschnig auch noch her und bewirbt die neuen ‚Selbstbedienungs-Container‘ einer bekannten österreichischen Supermarktkette. Anscheinend wurde von der Kärntner Volkspartei der stets beworbene ‚Hausverstand‘ an der Supermarktkasse des gelben Handelskonzerns abgegeben“, wundert sich der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer Manfred Muhr über diese Marketingoffensive der Landes-ÖVP.

Für Muhr ist die Aktion von Sebastian Schuschnig auch aufgrund einer anderen Tatsache äußert fragwürdig: „Das Vorgehen Schuschnigs in dieser Sache grenzt an schwarze Schizophrenie. Die angebliche ‚Bauernpartei‘ ÖVP und deren Repräsentanten geben einem Handelskonzern unter dem Deckmantel der Nahversorgung werbetechnische Schützenhilfe und fallen den heimischen bäuerlichen Direktvermarktern damit in den Rücken.“ Muhr fordert die ÖVP auf endlich zum Vorteil der heimischen Landwirte zu arbeiten, die vielen bereits beschlossenen freiheitlichen Anträge in der Landwirtschaftskammer sowie im Landtag auch endlich umzusetzen und mit solchen verfehlten Werbeaktionen aufzuhören.

Manfred Muhr befürchtet, dass dies den Anfang vom Ende der bäuerlichen Direktvermarktungshütten bedeutet, sollte dieses Konzept des gelben Handelsriesen wirklich Schule machen. Er sieht einen Schlag ins Gesicht der heimischen Landwirte, die vom Handel schon lange keine ordentlichen Preise mehr für ihre Produkte bekämen und deshalb in die Direktvermarktung eingestiegen seien, um ihre Höfe zu erhalten und finanziell abzusichern. „Jetzt dürfen die bäuerlichen Direktvermarkter wieder bei einem Handelskonzern Bittsteller spielen, damit sie in dessen Sortiment gelistet werden. Derselbe Konzern wirbt im Übrigen gerade mit extremen Lebensmittel-Dumpingpreisen, das ist dann wohl auch in den neuen ‚Selbstbedienungs-Containern‘ zu befürchten. Warum unterstützt man nicht einfach das Aufstellen der bäuerlichen Direktvermarktungshütten? Damit hat die ÖVP wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt, die Bauern braucht sie nur für ein regionales Image“, so Muhr.

ÖVP will Hacklerregelung stoppen

FPÖ: Abschaffung wäre Verrat an fleißigen Arbeitnehmern

Die ÖVP hat angekündigt, die vor der Wahl beschlossene Neuauflage der Hacklerregelung zurückzunehmen. Seit 1. Jänner 2020 ist wieder eine Frühpension ohne Abschläge möglich, wenn mindestens 45 Beitragsjahre vorliegen. In Anspruch nehmen können das ASVG-Versicherte, Bauern und Selbstständige.

Massiver Widerstand gegen die Abschaffung kommt von der FPÖ. „Wohin die Reise der ÖVP mit ihrem grünen Steigbügelhalter in sozialen Belangen gehen soll, ist spätestens mit den Plänen zur Abschaffung der sogenannten Hacklerregelung klar ersichtlich. Aus einem Sozialsystem, das Rücksicht auf schwer arbeitende Menschen nimmt, soll ein ‚asozialer Bestrafungsstaat‘ geschaffen werden“, erklärte der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz.

„45 Jahre harte und schwere Arbeit müssen für einen Menschen genug sein, deshalb war es auch eine freiheitliche Forderung vor 20 Jahren unter dem ehemaligen Minister Herbert Haupt, die sich bis heute bewährt. Wir Freiheitliche stehen auch heute noch zu dieser Forderung, dass ein abschlagsfreier Pensionsantritt nach solch langer und harter Arbeit sozial fair und gerecht ist. Diese Forderung zeigt klar und deutlich, dass nur die Freiheitliche Partei die wirkliche Arbeiterpartei in Österreich ist“, so Schnedlitz.

„Die Abschaffung dieser Regelung wäre natürlich in diesen schwierigen Zeiten mit einem Heer an Arbeitslosen eine Katastrophe. Gerade jetzt wäre es wichtig, sozial zu denken und zu versuchen, das AMS zu entlasten. Auch wenn Sozialminister Anschober diesem Affront noch nicht zugestimmt hat, ist zu befürchten, dass die Grünen auch in diesem Belang umfallen werden“, fürchtet der FPÖ-Generalsekretär.

Hacklerregelung darf nicht den eiskalten ÖVP-Interessen geopfert werden!

Massive Ablehnung der ÖVP-Pläne zur Abschaffung der Hacklerregelung kommt auch vom Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann. „Wer 45 Jahre hart gearbeitet hat, muss weiter abschlagsfrei in Pension gehen können. Die FPÖ steht hier eindeutig auf der Seite der Arbeiter, die ein Leben lang durch ihre Beiträge unser Sozialsystem am Laufen gehalten haben! Das sind echte Leistungsträger, die nun von der ÖVP mit Unterstützung der Grünen eiskalt bestraft werden sollen“, kritisiert Darmann das völlig fehlende soziale Gewissen von Bundeskanzler Kurz. Wir Freiheitliche stehen hinter diesen Menschen, die ihr Leben lang etwas geleistet haben und dafür auch einmal ein Dankeschön des Staates erwarten. Das ist auch eine Frage der Fairness und Gerechtigkeit gegenüber den eigenen Bürgern“, betont der FPÖ-Chef.

 

Neue Corona-Maßnahmen: Treffen auf 6 Personen beschränkt

Unverständnis für neue Corona-Regeln seitens FPÖ

Die Bundesregierung hat neue Verschärfungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet, welche vor allem Zusammenkünfte betreffen. Indoor dürfen nur noch sechs Personen, outdoor nur zwölf Personen zusammenkommen. Darunter fallen alle Zusammenkünfte, die nicht in den eigenen vier Wänden stattfinden und keine zugewiesenen Sitzplätze haben. Die große Ausnahme ist der Arbeitsplatz, dort gilt aber ohnehin das Homeoffice, sofern es möglich ist. Weiters ausgenommen sind Begräbnisse und Messbesuche.

Veranstaltungen mit mehr Personen als sechs bzw. zwölf dürfen nur mit zugewiesenen Sitzplätzen stattfinden, und sie müssen neuerdings bei der Gesundheitsbehörde angezeigt werden. Es herrscht Maskenpflicht bei allen Veranstaltungen indoor und outdoor. Es gibt aber keine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Künftig sind bei Veranstaltungen Speisen und Getränke untersagt, außer es handelt sich um ganztägige Fort- und Weiterbildung. Anschober rät plötzlich auch zur Stopp-Corona-App, denn sie sei jetzt die richtige Maßnahme.

Mit Unverständnis reagiert der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann auf die neuen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. „Mehr denn je ist ersichtlich, dass sich die neuen Zahlen bzw. Grenzwerte von 6 Personen in Innenräumen und 12 Personen draußen wohl durchs Würfeln ergeben haben“, so Darmann. Für die Wirtschaft bedeute dies aber harte Konsequenzen, so sind beispielsweise auch kleine Weihnachtsfeiern nicht mehr möglich, was ein weiterer massiver Schaden für die Gastronomie sei.

Risikogruppen schützen

Einmal mehr fordert Darmann den notwendigen Schutz der Risikogruppen ein. „Im Bereich der Risikogruppen hat die FPÖ seit März konkrete Schutzmaßnahmen vorgeschlagen und eingefordert. Von der Regierung wurde aber über ein halbes Jahr vergeudet und bisher kein Konzept vorgelegt. Das zeigt sich aktuell auch am Pflegeheim-Cluster in Klagenfurt, wo es massive Kritik der Heimleitung am Vorgehen der Kärntner Gesundheitsbehörden gibt, weil man tagelang auf die Ergebnisse der ersten Testungen warten musste“, verweist der FPÖ-Chef.

„Nicht das Coronavirus und viele symptomlose Infektionen, sondern die Bundesregierung ist für den fatalen Zustand des Arbeitsmarktes und dessen negativer Entwicklung verantwortlich“, so Darmann. Wie von der FPÖ schon lange gefordert bräuchten die Länder die alleinige Kompetenz, über notwendige Corona-Maßnahmen zu entscheiden, statt wie derzeit die Maßnahmen des Bundes nur verschärfen zu dürfen. Darmann: „Nur so kann man die Situation in Kärnten mit den im Österreichvergleich mit Abstand niedrigsten Zahlen bei Infektionen und Hospitalisierungen berücksichtigen, statt die bundesweite Schädigung der Wirtschaft mittragen zu müssen!“

Gefängnisneubau nahe dem Flughafen Klagenfurt geplant

FPÖ begrüßt Neubau außerhalb der Innenstadt

Das Gefängnis Klagenfurt ist schon länger an den Grenzen seiner Kapazität angelangt. Im Jänner schrieb das Ministerium die europaweite Ausschreibung für den Neubau aus. Mittlerweile sei man im Justizministerium in der Zielgeraden, welcher Plan umgesetzt werden soll. Details wolle man Mitte Oktober bekanntgeben. Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte, dass das Gebäude auf einem großen Areal nordöstlich des Flughafens errichtet werden solle. Eine endgültige Entscheidung gebe es aber noch nicht, hieß es aus dem Ministerium.

Die Kosten sollen sich auf etwa 55 bis 60 Millionen Euro belaufen. Wenn alles wie geplant umgesetzt werden kann und auch die Finanzierung möglich sei, soll in etwa zwei Jahren mit dem Bau begonnen werden. Fertiggestellt werden könnte die neue Justizanstalt Klagenfurt bis zum Jahr 2025. Das neue Gefängnis soll Platz für bis zu 400 Häftlinge haben. Das alte Gebäude in der Innenstadt soll vom Landesgericht und der Staatsanwaltschaft genutzt werden, jahrelang bestanden auch hier Platzprobleme.

Bevölkerung in Entscheidung einbinden

Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann begrüßt den Neubau der Justizanstalt außerhalb der Klagenfurter Innenstadt. „Aber es sollte bei einem derart sensiblen Thema kein Drüberfahren über die Bevölkerung geben. Entscheidungen derartigen Ausmaßes ohne Einbindung der betroffenen Bürger zeigen einmal mehr das Demokratieverständnis der Regierung auf. Zuletzt konnte man das auch bei dem von der SPÖ gegen die Bürgerinteressen durchgewunkenen Bau einer Großmoschee in Klagenfurt sehen, wo ebenso der Unmut und die Besorgnis der Bürger nachvollziehbar waren“, so Darmann.

 

100 Jahre Volksabstimmung: Böse Provokationen!

Rot-schwarze Landesregierung finanziert Provokationen, wie die Darstellung von Affen vor dem Völkermarkter Kriegerdenkmal – Würdige Landesfeier am Neuen Platz wäre möglich gewesen


„Wenn LH Peter Kaiser und sein Koalitionspartner LR Martin Gruber jetzt versuchen, das Bild eines würdigen Gedenkens an die Volksabstimmung vor 100 Jahren zu erwecken, können sie nicht verbergen, dass sie selbst die Verhunzung dieses Gedenkens mit viel Steuergeld unterstützen. So mussten etwa die Völkermarkter empört mitansehen, wie Schauspieler mit Affenmasken in Kärntner Anzug und Dirndln vor und auf dem Kriegerdenkmal herumhüpften. Diese Szenen sind Teil eines Filmprojekts, das sich offensichtlich über den 10. Oktober lustig macht und den das Land Kärnten mit 30.000 Euro subventioniert. Das ist eine Verunglimpfung der Kärntner Geschichte. Es macht einen fassungslos, dass so etwas mit Steuergeld unterstützt wird“, betont der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann.

Dieses Projekt sei nicht die einzige Provokation, die vom Land Kärnten finanziert werde. Die Gruppe Unikum bekomme 80.000 Euro dafür, dass sie vor dem 100-jährigen Jubiläumstag mit einem „Festzug der Tiere“ historische Abstimmungsfeiern verunglimpfen wird, erinnert Darmann. „Dazu passt auch, dass die Leitidee der 100-Jahr-Feier, das Miteinander und den Dialog in den Vordergrund zu stellen, von den Subventionsnehmern genau ins Gegenteil verkehrt wird! So erhält der Slowenische Kulturverein Rož vom Land 90.000 Euro dafür, dass er alte und längst überwundene Grenzen zwischen Slowenisch und Deutsch-Sprechenden wieder sichtbar macht. Zu diesem Zweck spannt der Verein sogar ein künstliches rotes Band über mehrere Gebäude in St. Jakob im Rosental“, so der FPÖ-Chef.

„Die Kärntner Bevölkerung hätte sich mehr verdient als diese Verunglimpfung der Kärntner Geschichte. Seitens der FPÖ haben wir die Durchführung einer würdigen Landesfeier am Neuen Platz gefordert, die unter Einhaltung entsprechender Regeln durchführbar wäre. Ein Video mit wenigen Interviews kann bei Gott keine Landesfeier unter Einbindung aller Talschaften ersetzen“, betont Darmann.

Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung sollte Priorität haben!

FPÖ-Landesparteiobmann Klubobmann Mag. Gernot Darmann sowie FPÖ Frauen- und Familiensprecherin Mag. Elisabeth Dieringer-Granza verweisen heute darauf, dass bis dato mit Gleichstellungs-Projekten wenig erreicht werden konnte. Neben der Gleichstellung in der Arbeitswelt sollte nicht auf die Wichtigkeit der unbezahlten Arbeit daheim vergessen werden.

„Viele Frauen – und das werde leider in der linken Ideologie nicht anerkannt – wollen ihre Kinder zu Hause selbst betreuen, können es sich jedoch leider nicht leisten. Daher müsste vor allem die Wahlfreiheit für Eltern in der Kleinkindbetreuung Priorität haben“, fordert Darmann wiederholt.  Ein FPÖ-Antrag liege bereits seit über einem Jahr im zuständigen Ausschuss des Kärntner Landtages und wird negiert. Darin werde die Kärntner Landesregierung aufgefordert, die familieninterne Betreuung von Kleinkindern durch Mutter oder Vater finanziell zu fördern, um eine echte Wahlfreiheit für Eltern zwischen einer institutionellen oder einer innerfamiliären Kleinkindbetreuung sicherzustellen.

„Um wieder Mut zur Familie und Mut zum Kind zu machen, müssen finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es den Eltern ermöglichen selbst zu entscheiden“, betont Dieringer-Granza.

Chancengleichheit: Maßnahmen setzen!

In einer Pressekonferenz hat Gemeinderätin Sandra Wassermann gemeinsam mit Vizebürgermeister Wolfgang Germ wichtige Frauenthemen angesprochen und mehr spürbare Maßnahmen gefordert.

„Alleinerziehende Mütter sind in Klagenfurt noch immer stark benachteiligt. Es gibt zu wenig Krabbelstubenplätze, das führt in vielen Fällen zu einer finanziellen Abwärtsspirale für Frauen“, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Das sei eines der Ergebnisse einer von der FPÖ geführten Umfrage. „Auch wenn Krabbelstuben eine freiwillige Leistung der Stadt sind sollte man hier zukunftsweisend agieren und ausbauen“, sagt Germ.

„Gewaltschutz an Frauen ist mir ein großes persönliches Anliegen. Die Politik muss spürbare Maßnahmen setzen, die betroffenen Frauen helfen“, sagt Gemeinderätin Sandra Wassermann.

Gemeinderätin Sandra Wassermann fordert, Maßnahmen zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls umzusetzen. „Der Bedarf ist da. Gewaltprävention und die direkte Hilfe für betroffene Frauen sollten Priorität haben“. Ein „Heimwegtelefon“ wie es in Graz installiert wurde wäre so eine rasch umsetzbare Maßnahme.

Wichtige Schutzeinrichtungen wie z.B. Frauenhäuser dürfen keine Kürzungen durch Budgetverringerungen erfahren, appelliert Wassermann. „Diese Institutionen sind notwendige Einrichtungen. Unter Einsparungen würden Schutz- und Hilfebedürftige Frauen unmittelbar leiden“.

Wassermann begrüßt auch die erstmalige Vergabe des Klagenfurter Maria-Tusch-Frauenpreises, würde sich aber gleichzeitig mehr spürbare Maßnahmen für Betroffene wünschen. „Chancengleichheit und Wahlfreiheit sind wichtige Schlagworte, hier gibt es noch einiges an Aufholbedarf“.

Kärnten: 2019 ist die Kriminalität stark angestiegen

FPÖ fordert Aufstockung der Polizeikräfte

Normalerweise wird die Kriminalitätsstatistik frühestens im Frühjahr präsentiert. Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage von Herbert Kickl sind aber bereits jetzt die Rohdaten für die Kriminalitätszahlen 2019 bekanntgeworden. Nach einem Absinken im Jahr 2018 ist in Kärnten die Zahl der angezeigten Straftaten von 23.516 auf 24.231 gestiegen, was für den Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann ein deutliches Warnsignal ist.

Einen besonders starken Anstieg gibt es in den Bezirken Klagenfurt-Land (+13,3%), Spittal an der Drau (+5,7%), Feldkirchen (+5,1%), Villach-Land (+5,0 %) und Villach (+4,7%).  Aber auch in der Landeshauptstadt Klagenfurt gab es einen Anstieg um 1,9 Prozent auf 8.132 Straftaten. Darmann fordert daher eine Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten. „Wir haben als Politiker die Verantwortung, alles zu unternehmen, um unsere Bevölkerung zu schützen. Geld, dass in die Sicherheit der Bürger investiert wird, ist nachhaltig und gut investiert“, betont Darmann.

Starker Anstieg bei Handlungen gegen Leib und Leben

Besonders auffällig an den Kriminalitätszahlen 2019 ist der teils starke Anstieg der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben. So verzeichnet hier der Bezirk Spittal an der Drau einen Anstieg um 14 Prozent (+73 Straftaten), die Stadt Villach einen Anstieg um 9,4 Prozent (+59 Straftaten) und die Stadt Klagenfurt um 9 Prozent (+118 Straftaten). Bei den strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen gibt es den größten Anstieg im Bezirk Feldkirchen mit 16,3 Prozent (+62 Straftaten), gefolgt von Klagenfurt-Land (+159 Straftaten). Bei den strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung gab es prozentuell einen massiven Anstieg im Bezirk Villach-Land mit 57,1 Prozent (+ 12 Straftaten), gefolgt vom Bezirk St. Veit an der Glan mit 37,5 Prozent (+9 Straftaten) und der Stadt Villach mit 20 Prozent (+7 Straftaten).

Neben einer massiven Aufstockung der Polizeikräfte in Kärnten, fordert FPÖ-Chef Darmann einen neuerlichen Schwerpunkt in der Bekämpfung der Drogendealer, der Drogenmafia und des Drogenschmuggels aus dem Hotspot Slowenien. „Die schwarz-grüne Bundesregierung muss die steigenden Kriminalitätszahlen ernst nehmen! Auch wenn davon auszugehen ist, dass aufgrund der ideologischen Ablehnung der Polizei durch die Grünen unsere Sicherheit nach und nach beschnitten werden wird, fordern wir eine Fortsetzung der von Ex-Innenminister Herbert Kickl gestarteten Werbekampagne der Polizei für den notwendigen Nachwuchs“, so Darmann.

 

 

 

Coronavirus: Fieberchecks am Flughafen Wien!

Vorübergehendes Landeverbot wäre einzige wirkungsvolle Maßnahme

Um eine Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus zu verhindern, wurden am Flughafen sogenannte Fieberchecks eingeführt. Bei allen Direktflügen aus China kontrollieren nun standardmäßig Rot-Kreuz-Mitarbeiter mittels Infrarotthermometer die Körpertemperatur der Fluggäste. Dabei tragen sie Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken und –brillen. Sollte es bei den Temperaturmessungen zu Auffälligkeiten kommen, entscheidet ein Amtsarzt, ob ein Verdacht auf das Virus vorliegt. Personen, die als Verdachtsfall bestätigt werden, werden mit einem direkt vor der Maschine wartenden Rettungsauto ins Spital gebracht.

Für den stellvertretenden FPÖ-Bundesparteichef Mag. Gernot Darmann ist die Ansteckungsgefahr des Coronavirus durch die nun gestarteten Fieberchecks am Flughafen Wien/Schwechat nicht gebannt. Eine Vielzahl der betroffenen Patienten weisen andere Symptome als Fieber auf. Darüber hinaus sind beim Coronavirus viele Patienten aufgrund der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen noch symptomfrei, aber bereits infektiös.

Kein Verlass auf Fiebermessungen

„Durch das Verlassen auf Fiebermessungen darf man sich nicht in Sicherheit wiegen. Es braucht hier ein Gesundheits-Screening mit einem Bündel an Maßnahmen, da infizierte Coronavirusträger nicht zwingend Fieber aufweisen müssen. Zur sicheren Erkennung des Coronavirus sind verpflichtende Labortests notwendig“, erklärt Kärntens FPÖ-Chef.

„Wenn jedes Risiko ausgeschlossen werden soll, werden wir um ein vorübergehendes Landeverbot für Flüge aus China in Österreich nicht herumkommen. Andere Flughäfen in Europa praktizieren das bereits. Es geht nicht nur darum, die Bevölkerung zu beruhigen. Vor allem geht es darum, die Bevölkerung zu schützen“, so Darmann.